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Poco Domäne Einrichtungsmärkte

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Bardowick, 9. Dezember 2009

Simulierter Brand hält Feuerwehr in Atem

Großübung im Einrichtungsmarkt

 

Bardowick. Als um kurz vor sieben am Abend des 8. Dezember der Notruf aus dem POCO-Domäne-Einrichtungsmarkt in der Leitstelle eingeht, beginnt für freiwillige wie hauptberufliche Rettungskräfte aus der Samtgemeinde ein aufregender Abend: Im noch geöffneten Einrichtungsmarkt qualmt es, Menschenleben stehen auf dem Spiel. Der Markt an der Daimlerstraße wird evakuiert, Feuerwehrleute müssen aufs Dach, um zu retten. Erst im Objekt selber merken die Einsatzkräfte, dass es sich um eine Großübung handelt, die nicht angekündigt worden war. Allein circa hundert Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr waren im Einsatz.

POCO-Domäne-Marktleiter Thomas Schierenbeck hatte die Großübung gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr der Samtgemeinde Bardowick initiiert. Eingeweiht waren neben Schierenbeck nur der Brandschutzbeauftragte des Marktes, Christopher Spohr, und der Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehr, Andreas Bardowicks. Die übrigen POCO-Domäne-Mitarbeiter und die Einsatzkräfte vor Ort gingen zunächst von einem echten Notfall aus. Schierenbeck: „Wir schulen und besprechen Brandschutzmaßnahmen und das Verhalten im Notfall immer wieder. Diese Übung fand nun unter realistischen Bedingungen statt, was nicht nur meinen Leuten zugute kommt, sondern auch von der Feuerwehr dankbar wahrgenommen wurde.“
Der Ablauf der Übung gestaltet sich wie folgt: Nachdem ein Mitarbeiter die Rauchentwicklung im Baumarkt-Lager – ausgelöst durch eine Rauchmaschine – entdeckt und gemeldet hat, wurde der Markt evakuiert. In der Zwischenzeit rückten die Einsatzkräfte aus. Insgesamt waren rund 100 Mann und 20 Fahrzeuge am Einsatzort, darunter die Feuerwehren aus Barum, Wittorf, Handorf, St. Dionys, Bardowick und Vögelsen. Nachdem am Sammelpunkt festgestellt wurde, dass die Auszubildende Denise Völkner fehlte (sie war zwei Stunden zuvor eingeweiht worden), durchsuchten Feuerwehrleute mit Atemschutzmasken den Markt. „Erst als sie unsere Auszubildende antrafen, wurde klar, dass es sich um eine Übung handelte“, schildert Thomas Schierenbeck. Damit war die Übung aber noch nicht beendet: Aus dem vierten Stock des Hochregallagers musste eine Puppe gerettet werden. Dabei stellten die Wehrleute fest, dass sich Personen auf dem Dach befanden. Es handelte sich um ebenfalls eingeweihte Feuerwehrleute. Auch sie wurden gerettet. Gegen 21 Uhr war die Großübung am Einrichtungsmarkt beendet.
Marktleiter Thomas Schierenbeck zog ein positives Fazit: „Meine Mitarbeiter haben ordnungsgemäß Meldung erstattet und dann gemeinsam mit den Kunden in Ruhe und geordnet das Haus verlassen. Am Sammelpunkt wurde überprüft, ob jemand fehlt. Das lief alles so, wie wir es immer wieder üben und durchspielen.“

 

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