„Summerschool“ zu Gast bei der POCO Service-AG in Bergkamen
Bergkamen. Eine Woche Studentenleben – rund 35 Oberstufenschüler aus NRW und anderen Bundesländern studierten im Rahmen des Projektes Summerschool der Privatuni Witten/Herdecke fünf Tage lang zur Probe. Im Praxisteil besuchten sie zwei große Unternehmen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen: den Zwieback-Hersteller Brandt und die POCO Service-AG in Bergkamen. Dort berichtete Peter Pohlmann höchstpersönlich von seinen Gründerjahren und zeichnete den Weg des Unternehmens nach – von den Anfängen im Lagerverkauf zu einem „Big Player“ der deutschen Einrichtungsbranche mit über 5.000 Beschäftigten.
Der POCO-Gründer, heute Aufsichtsrats-Vorsitzender der POCO-Domäne-Holding, hatte sich für die Schüler der Stufen elf bis 13 viel Zeit genommen. Zwei Stunde lang berichtete der 66-Jährige nicht nur über das erfolgreiche Gründen und Wirtschaften, sondern beantwortete den Schülern auch in großer Offenheit die zahlreich gestellten Fragen. „Für die Schüler war das ein tolles und nicht alltägliches Erlebnis“, sagte Leonie Scupin, Studentin an der Hochschule Witten/Herdecke und Mit-Organisatorin der „Summerschool“. Peter Pohlmann hingegen zeigte sich von der regen Aufmerksamkeit und den kritisch-interessierten Fragen der Schüler sehr angetan. Er ermunterte die Jugendlichen, selber Gründermut zu beweisen. „Geschichten wie die von POCO sind auch heute noch möglich – man braucht die richtige Idee.“
Neben Peter Pohlmann gaben weitere Führungskräfte Einblick in den Arbeitsalltag bei der mehr als 5.000 Mitarbeiter zählenden POCO-Domäne-Gruppe. Personalleiter Ingo Scheich erläuterte die Praxis der Personalpolitik, während Martin Treptow von der POCO-Akademie in Dortmund die interne Schulungskompetenz und die Aufstiegsmöglichkeiten beleuchtete. Insgesamt vier Stunden dauerte der Besuch der „Summerschool“ in Bergkamen – Zeit, die das Unternehmen gerne investiert, wie Martin Treptow betont: „Kooperationen mit Schulen und Universitäten gegenüber sind wir stets aufgeschlossen. Der Handel als attraktiver Arbeitsplatz kommt an den Hochschulen leider vielfach zu kurz.“ Beispiele für das schulische und universitäre Engagement des Unternehmens sind die Ausschreibung des Handelspreises an der Universität zu Köln oder die Zusammenarbeit mit Schulen aus Dortmund und Bergkamen. Nicht zuletzt bietet POCO dem akademischen Nachwuchs mit seiner Handelsassistenten-Ausbildung oder der Möglichkeit, ein duales Studium neben dem Beruf zu absolvieren, viele Chancen zur Entwicklung.





