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Erntefrische im ganze Jahr

Im Spätsommer und Herbst ist für viele Gartenbesitzer die Erntezeit gekommen. Frisches Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten schmecken natürlich direkt nach der Ernte am besten. Dennoch gibt es viele Möglichkeiten, die Ernte und auch andere Lebensmittel haltbar zu machen und so das ganze Jahr über auf einen Vorrat zurückgreifen zu können. Wenn Sie auch nicht mehr wissen, wo Sie Ihre Ernte aufbewahren sollen, zeigen wir Ihnen verschiedene Verfahren und Hilfsmittel, um Ihre Lebensmittel länger genießen zu können.

Einfrieren

Die einfachste Möglichkeit, Lebensmittel haltbar zu machen, ist das Einfrieren. Man muss die Lebensmittel nur mit einem Beutel oder einer Kunststoffdose schützen und kann diese so monatelang frischhalten. Fleisch und Fisch können gut eingefroren werden, insbesondere wenn sie noch nicht gegart wurden.

Sind Tiefkühlschränke oder Tiefkühltruhen besser geeignet?

In der Regel sind Tiefkühltruhen energieeffizienter als Tiefkühlschränke, da die Öffnung nach oben bei einem Öffnungsvorgang kaum warme Luft hineinlässt und die Dichtung wesentlich einfacher gestaltet werden kann. Wenn Sie täglich Tiefkühlwaren nutzen, bietet sich ein Tiefkühlschrank oder eine Kühl-Gefrierkombination an. Diese sind bequemer, da Sie hier Ihre Lebensmittel wie im Kühlschrank in verschiedenen Fächern lagern. Zum Aufbau eines Vorrats, den Sie nicht täglich nutzen, ist eine Tiefkühltruhe besser geeignet, auch wenn Sie dort eventuell etwas länger suchen müssen.

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Räuchern

Das Räuchern ist nicht nur dazu gedacht, Lebensmittel haltbar zu machen, sondern es verleiht ihnen auch einen besonderen Geschmack. Beim Räuchern ist es wichtig, nur unbehandeltes Holz zu verbrennen. Holzkohle, Kohle oder andere Brennstoffe setzen beim Verbrennen sehr giftige Stoffe frei, die sich auf den Lebensmitteln absetzen würden. Die meisten Lebensmittel werden vor dem Räuchern bereits gepökelt oder zumindest gesalzen und sind daher schon gut haltbar. Verschiedene Stoffe aus dem Rauch wirken konservierend und sorgen so für eine weitere Verbesserung der Haltbarkeit.

Um räuchern zu können, benötigt man einen Räucherofen oder einen Smoker. Der Vorteil eines Smokers ist, dass man ihn nicht nur zum Räuchern sondern auch zum Grillen verwenden kann.

Einkochen

Eine Möglichkeit Lebensmittel sehr lange zu konservieren, ist das Einkochen oder Einmachen. Richtig durchgeführt kann man Lebensmittel teilweise nach mehreren Jahrzehnten essen. Natürlich sollte man in einem solchen Fall vorher genau prüfen, ob noch alles in Ordnung ist. Sind die Gummiringe der Einmachgläser porös oder undicht oder hat sich der Unterdruck nicht gehalten, ist das ein schlechtes Zeichen. Hat sich über die Jahre hinweg im Glas ein Unterdruck gehalten, ist dies dagegen ein gutes Zeichen. Bei Schraubverschlüssen ist das leider nicht ganz so einfach zu erkennen. Deshalb sollte man auf jedem Fall vor dem Verzehr am Einmachgut riechen.

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Wenn Sie sich für ein Einkochrezept entschieden haben, sollten Sie folgende Dinge beachten:

1. Alle Dinge, die mit dem Einkochgut in Berührung kommen, sollten vorher desinfiziert werden. Bei Gläsern, Gummiringen, Deckeln, Trichtern und anderen Küchenutensilien empfiehlt sich das Abkochen, um Mikroorganismen abzutöten. Zusätzlich sollte man auf eine saubere Arbeitsfläche achten. Vor der Arbeit sollte man die Hände waschen und desinfizieren.

2. Die Gläser sollten keine plötzlichen Temperaturschwankungen mitmachen. Eine warme Soße in ein kaltes Glas zu füllen kann dazu führen, das es kaputt geht. Warme Gläser sollte man auch nicht abschrecken.

3. Einkochautomaten helfen dabei, die richtige Einkochtemperatur zu halten. Mit einem großen Kochtopf kann man das gleiche Ergebnis erreichen, hat aber etwas mehr Aufwand, da man hier ständig die Temperatur kontrollieren und nachregeln muss. Die Einkochzeit beginnt dabei erst, wenn die im Rezept vorgegebene Temperatur erreicht ist. Manche Einkochautomaten haben hierfür einen Timer.

Das Entsaften ist für Obst eine gute Möglichkeit, die Ernte schnell zu verarbeiten. Jedoch hält frischer Saft im Kühlschrank nur wenige Tage. Wenn man den Saft in Flaschen mit Bügelverschluss abfüllt, kann man Saft ebenfalls durch Erhitzen haltbar machen. Hierbei sollte man den Saft jedoch direkt kochen. Der Saft wird dann noch heiß in eine abgekochte Bügelflasche gefüllt. Hierbei muss man unbedingt auf Sauberkeit achten. Wenn die Bügelflasche bis kurz vor den Rand gefüllt wird, wird sich nach Aufsetzen des Deckels und dem Fixieren des Bügels ein Unterdruck bilden.

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Pökeln, Beizen, und Einlegen

Zu den ältesten Konservierungsmethoden für Lebensmittel zählt das Pökeln. Hierbei wird mit viel Salz, meistens speziellem Pökelsalz, den Lebensmitteln das Wasser entzogen. Gleichzeitig können viele schädliche Bakterien und andere Mikroorganismen in einer solchen Umgebung nicht überleben. Mit dem Pökeln wurden früher Fleisch und Fisch für längere Transporte haltbar gemacht. Zum Pökeln können Sie beispielsweise eine Auflaufform nutzen.

Für Gemüse eignet sich das Einlegen in Essig besser. Durch die saure Umgebung können sich nur wenige Mikroorganismen vermehren. Neben dem Essig werden oftmals noch Salz, Zucker und verschiedene Gewürze hinzugefügt, um den Geschmack zu verfeinern. Besonders in der mediterranen Küche werden Pilze, Auberginen oder Paprika auch gerne in Olivenöl eingelegt. Das Öl verhindert, dass Sauerstoff an das Gemüse kommt, und gibt außerdem Geschmack ab. Beide Methoden können gut mit dem Einkochen verbunden werden, um die Haltbarkeit deutlich zu verlängern. Obst kann auch konserviert werden. Hierbei verwenden Sie jedoch keinen Essig, sondern Spirituosen mit 15-20% Alkoholgehalt sowie Zucker. Wenn Sie Fleisch oder Fisch einlegen möchten, können Sie dies mithilfe eines Vakuumbeutels machen.

Weitere Möglichkeiten zum Haltbarmachen

Durch Kühlschränke und Gefriertruhen haben die traditionellen Methoden zur Konservierung von Lebensmitteln an Bedeutung verloren. Heute werden sie entweder aus geschmacklichen Gründen oder von Hobbygärtnern zur Haltbarmachung großer Ernten aus dem eigenen Garten genutzt. Bei den meisten Methoden geht es darum, den Lebensmitteln das Wasser zu entziehen und so den Mikroorganismen die Lebensgrundlage zu entziehen.

Beim Dörren oder Trocknen wird den Lebensmitteln mit heißer Luft das Wasser entzogen. Hierdurch werden beispielsweise Apfelringe hergestellt. Viele Heißluftfritteusen können auch als Dörrobstautomat genutzt werden, sodass Sie mit einem Gerät leckere Trockenfrüchte herstellen können.

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