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Energieverbrauch: Wasserkocher oder Induktion, Gas & Co.?
Mit Wasserkochern lässt sich beim Zubereiten von Tee und Kaffee Energie sparen. Doch gilt das in jedem Fall und bei jeder Herdart? Ist beispielsweise ein Wasserkocher oder Induktion besser? Und wie schneiden die Geräte im Vergleich zu einer Mikrowelle, zu einem Gasherd und zu einem Heißwasserspender ab? Wir nehmen das Thema unter die Lupe und beantworten Ihre Fragen.
Inhaltsverzeichnis
1) Warum ein Wasserkocher sparsamer als ein normaler E-Herd ist
2) Wasserkocher oder Induktion: Welches Gerät spart Energie?
3) Wasserkocher oder Mikrowelle: Welche Methode ist sparsamer?
4) Wasserkocher gegen Gasherd: Energiekosten im Vergleich
5) Heißwasserspender oder Wasserkocher: Was verbraucht weniger?
2) Wasserkocher oder Induktion: Welches Gerät spart Energie?
3) Wasserkocher oder Mikrowelle: Welche Methode ist sparsamer?
4) Wasserkocher gegen Gasherd: Energiekosten im Vergleich
5) Heißwasserspender oder Wasserkocher: Was verbraucht weniger?
Warum ein Wasserkocher sparsamer als ein normaler E-Herd ist
Bevor wir uns den anderen Methoden widmen, lohnt sich ein Blick auf den häufigsten Fall: den Vergleich von Wasserkocher und normalem Elektroherd. Hier ist der Wasserkocher im Hinblick auf Sparsamkeit eindeutig überlegen.
Der einfache Grund: Bevor das Wasser in einem Topf heiß wird, müssen sich die Heizspirale, die Herdplatte sowie der Topfboden erwärmen. Das schluckt zusätzlich Energie – und erhöht den Stromverbrauch. Beim Wasserkocher ist das Heizelement direkt in den Boden der Kanne integriert. Dadurch lassen sich bis zu 50 Prozent Strom sparen.
Das macht sich nebenbei in höherem Tempo bemerkbar. In einem Wasserkocher mit 2.000 Watt oder mehr wird die Flüssigkeit ungefähr doppelt so schnell heiß wie auf einem Elektroherd.
Apropos: Mehr Watt ist bei einem Wasserkocher nicht gleichbedeutend mit einem höheren Stromverbrauch. Besonders leistungsstarke Geräte sind sogar ein wenig sparsamer als schwächere. Warum das so ist, lesen Sie hier [Link zu Wasserkocher/Leistung].
Nudelwasser erst im Wasserkocher aufzukochen und dann in einen Topf zu füllen, ist übrigens nicht sinnvoll. Denn Herd und Topf müssen sich trotzdem aufheizen – und beim Umschütten kühlt die Flüssigkeit zudem noch etwas ab.
Der einfache Grund: Bevor das Wasser in einem Topf heiß wird, müssen sich die Heizspirale, die Herdplatte sowie der Topfboden erwärmen. Das schluckt zusätzlich Energie – und erhöht den Stromverbrauch. Beim Wasserkocher ist das Heizelement direkt in den Boden der Kanne integriert. Dadurch lassen sich bis zu 50 Prozent Strom sparen.
Das macht sich nebenbei in höherem Tempo bemerkbar. In einem Wasserkocher mit 2.000 Watt oder mehr wird die Flüssigkeit ungefähr doppelt so schnell heiß wie auf einem Elektroherd.
Apropos: Mehr Watt ist bei einem Wasserkocher nicht gleichbedeutend mit einem höheren Stromverbrauch. Besonders leistungsstarke Geräte sind sogar ein wenig sparsamer als schwächere. Warum das so ist, lesen Sie hier [Link zu Wasserkocher/Leistung].
Nudelwasser erst im Wasserkocher aufzukochen und dann in einen Topf zu füllen, ist übrigens nicht sinnvoll. Denn Herd und Topf müssen sich trotzdem aufheizen – und beim Umschütten kühlt die Flüssigkeit zudem noch etwas ab.

Wasserkocher oder Induktion: Welches Gerät spart Energie?
Induktionsherde arbeiten mit einem magnetischen Wechselfeld. Es erhitzt den Topfboden direkt, ohne den Umweg über die Herdplatte. Diese wird nur mittelbar durch den Topfboden warm.
Diese Technik ist sehr sparsam, sodass der Wasserkocher nur noch einen kleinen Vorteil bietet. Um darin einen Liter Wasser zu erhitzen, sind im Durchschnitt 0,115 Kilowattstunden notwendig. Der Induktionsherd benötigt für die gleiche Menge 0,123 Kilowattstunden. Bei einem Strompreis von 0,40 Euro entspricht das einem Drittel eines Cents. Bei größeren Mengen ab 1,5 Litern ist der Induktionsherd sogar minimal sparsamer. Geht es ausschließlich um den Stromverbrauch, lässt sich die Frage „Wasserkocher oder Induktion“ nicht klar beantworten.
In Bezug auf das Tempo gibt es beim Duell „Wasserkocher vs. Induktionsherd“ aber einen eindeutigen Sieger: Geräte mit beispielsweise 2.000 Watt schaffen es in etwa 3 Minuten, einen Liter zum Kochen zu bringen. Der Induktionsherd lässt sich mit rund 4,5 Minuten deutlich mehr Zeit.
Diese Technik ist sehr sparsam, sodass der Wasserkocher nur noch einen kleinen Vorteil bietet. Um darin einen Liter Wasser zu erhitzen, sind im Durchschnitt 0,115 Kilowattstunden notwendig. Der Induktionsherd benötigt für die gleiche Menge 0,123 Kilowattstunden. Bei einem Strompreis von 0,40 Euro entspricht das einem Drittel eines Cents. Bei größeren Mengen ab 1,5 Litern ist der Induktionsherd sogar minimal sparsamer. Geht es ausschließlich um den Stromverbrauch, lässt sich die Frage „Wasserkocher oder Induktion“ nicht klar beantworten.
In Bezug auf das Tempo gibt es beim Duell „Wasserkocher vs. Induktionsherd“ aber einen eindeutigen Sieger: Geräte mit beispielsweise 2.000 Watt schaffen es in etwa 3 Minuten, einen Liter zum Kochen zu bringen. Der Induktionsherd lässt sich mit rund 4,5 Minuten deutlich mehr Zeit.
Wasserkocher oder Mikrowelle: Welche Methode ist sparsamer?

So praktisch eine Mikrowelle sonst ist – um Wasser zu erhitzen, stellt sie keine gute Wahl dar. Sie schluckt rund doppelt so viel Energie wie ein Wasserkocher. Außerdem braucht sie durchschnittlich viermal so lange zum Erhitzen eines Liters. Damit geht der Wasserkocher aus diesem Zweikampf zweifelsfrei als Sieger hervor.
Wasserkocher gegen Gasherd: Energiekosten im Vergleich

Hier wird es etwas komplizierter. Betrachten wir lediglich den Energieverbrauch, schneidet der Gasherd ziemlich schlecht ab. Mit 0,27 Kilowattstunden pro Liter kochender Flüssigkeit liegt der Verbrauch mehr als doppelt so hoch wie bei einem Wasserkocher.
Allerdings kostet Gas mit rund 11 Cent pro Kilowattstunde (Stand: April 2023) nur etwa ein Viertel so viel wie Strom mit 40 Cent pro Kilowattstunde. Für den Geldbeutel ist es also besser, das Wasser auf dem Gasherd heißzumachen. Umweltfreundlicher, weil energieeffizienter, ist jedoch der Wasserkocher.
Allerdings kostet Gas mit rund 11 Cent pro Kilowattstunde (Stand: April 2023) nur etwa ein Viertel so viel wie Strom mit 40 Cent pro Kilowattstunde. Für den Geldbeutel ist es also besser, das Wasser auf dem Gasherd heißzumachen. Umweltfreundlicher, weil energieeffizienter, ist jedoch der Wasserkocher.
Heißwasserspender oder Wasserkocher: Was verbraucht weniger?

Heißwasserspender für private Haushalte gibt es in zwei Varianten: als Standgeräte mit Tank sowie zum Einbau und Anschluss an die Wasserleitung. Beide Arten funktionieren nach dem Prinzip des Durchlauferhitzers. Die Geräte erwärmen das Wasser erst, wenn Sie es abzapfen – und genau die Menge, die Sie brauchen. Das kann beim alltäglichen Gebrauch zu deutlich geringeren Stromkosten führen.
Leider sind Heißwasserspender im Durchschnitt wesentlich teurer: Die günstigsten Wasserkocher gibt es schon für unter 10 Euro. Dagegen werden für einen Heißwasserspender in der Regel 50 Euro und mehr fällig.
Ob sich die Anschaffung lohnt, hängt deshalb von zwei weiteren Aspekten ab: wie intensiv Sie das Gerät nutzen – und von der Handhabung des Wasserkochers. Auch dort lässt sich unnötiger Energieverbrauch vermeiden, indem Sie nur die jeweils benötigte Menge Wasser zum Kochen bringen. Ebenfalls wichtig ist es, das Gerät regelmäßig zu entkalken [Link zu Wasserkocher/Entkalken].
Leider sind Heißwasserspender im Durchschnitt wesentlich teurer: Die günstigsten Wasserkocher gibt es schon für unter 10 Euro. Dagegen werden für einen Heißwasserspender in der Regel 50 Euro und mehr fällig.
Ob sich die Anschaffung lohnt, hängt deshalb von zwei weiteren Aspekten ab: wie intensiv Sie das Gerät nutzen – und von der Handhabung des Wasserkochers. Auch dort lässt sich unnötiger Energieverbrauch vermeiden, indem Sie nur die jeweils benötigte Menge Wasser zum Kochen bringen. Ebenfalls wichtig ist es, das Gerät regelmäßig zu entkalken [Link zu Wasserkocher/Entkalken].