
Kaufberatung Vakuumierer: Vorteile & Tipps
Vakuumverpackte Lebensmittel kennen Sie aus dem Supermarkt, beispielsweise Fleisch, Wurst und Nüsse. Die Verpackungen sind kompakt und die Lebensmittel bleiben länger frisch. Vor allem die Kombination aus Vakuumieren und Einfrieren sorgt für eine extrem lange Haltbarkeit. Klingt praktisch – warum das Verfahren also nicht zu Hause nutzen? Hier lesen Sie Wissenswertes über Vakuumierer und ihre Vorteile und erfahren, worauf es bei der Auswahl ankommt.
Warum ist ein Vakuumierer sinnvoll?
Dass Lebensmittel verderben, liegt vor allem an Bakterien und Pilzsporen. Die schwirren überall in der Luft herum, sogar im saubersten Haushalt. Ein Vakuumierer entzieht der Verpackung einen Großteil der Luft – und damit einen Großteil der Keime. Der Entzug des Sauerstoffs bewirkt außerdem, dass Obst und Gemüse nicht braun werden, und schützt Fleisch vor Gefrierbrand.
Dadurch sorgt die Vakuumierung für eine deutlich längere Haltbarkeit. Am längsten bleiben die Lebensmittel frisch, wenn Sie sie erst vakuumieren und dann einfrieren. Das Verfahren eignet sich gleichermaßen für Sachen, die Sie im Kühlschrank oder bei Zimmertemperatur lagern. Ein angenehmer Nebeneffekt: Die Verpackungen sind kleiner, weil sie keine Luft enthalten. Das ist ein Vorteil, wenn Sie größere Vorräte anlegen.
Zu guter Letzt ist ein Vakuumierer sinnvoll, wenn Sie sous vide garen möchten: Bei dieser Zubereitungsart werden beispielsweise Steaks eingeschweißt und mehrere Stunden bei nur 50 bis 60 Grad im Wasserbad gegart. Danach kommen sie noch kurz auf den Grill. Das Fleisch wird dadurch besonders zart.
Dadurch sorgt die Vakuumierung für eine deutlich längere Haltbarkeit. Am längsten bleiben die Lebensmittel frisch, wenn Sie sie erst vakuumieren und dann einfrieren. Das Verfahren eignet sich gleichermaßen für Sachen, die Sie im Kühlschrank oder bei Zimmertemperatur lagern. Ein angenehmer Nebeneffekt: Die Verpackungen sind kleiner, weil sie keine Luft enthalten. Das ist ein Vorteil, wenn Sie größere Vorräte anlegen.
Zu guter Letzt ist ein Vakuumierer sinnvoll, wenn Sie sous vide garen möchten: Bei dieser Zubereitungsart werden beispielsweise Steaks eingeschweißt und mehrere Stunden bei nur 50 bis 60 Grad im Wasserbad gegart. Danach kommen sie noch kurz auf den Grill. Das Fleisch wird dadurch besonders zart.

Vakuumierer: Haltbarkeit von Lebensmitteln
Die folgenden Beispiele geben Ihnen einen kleinen Einblick, wie stark ein Vakuumierer die Haltbarkeit verlängert.
Vakuumieren und Einfrieren bei -18 Grad
Vakuumieren und Aufbewahrung im Kühlschrank bei +5 Grad
Vakuumieren und Lagerung bei Zimmertemperatur
Wie Sie sehen, ist vor allem beim Vakuumieren und Einfrieren der Effekt enorm. Beachten Sie aber, dass dies Durchschnittswerte sind. Es kommt beispielsweise darauf an, wie frisch die Lebensmittel vor dem Vakuumieren waren.
Kauf eines Vakuumierers: Worauf sollte ich achten?
Wie bei allen Kleinelektrogeräten gibt es bei Vakuumierern Unterschiede zwischen verschiedenen Modellen. Wichtig für die Auswahl sind vor allem drei Kriterien: die Art des Geräts, die Leistung und die Ausstattung.
Kammer-Vakuumierer oder Balken-Vakuumierer?

In privaten Haushalten sind Balken-Vakuumierer am beliebtesten. Die sind sehr kompakt – und, wie der Name andeutet, balkenförmig. Außerdem sind sie schon zu günstigen Preisen von unter 100 Euro verfügbar. Die Verwendung ist simpel: Sie verpacken das Lebensmittel in einen Vakuumbeutel und stecken dessen offenes Ende in den Vakuumierer. Der zieht die Luft heraus und verschweißt den Beutel anschließend. Alternativ lassen sich mit vielen Geräten Kunststoffschläuche verwenden, wodurch das Einschweißen noch schneller geht. Einen Nachteil haben Balken-Vakuumierer: Sie eignen sich nicht für Gläser und Flüssigkeiten.

Kammer-Vakuumierer sind deutlich größer als Balken-Vakuumierer. Die würfelförmigen Geräte verfügen oben über eine Klappe und einen großen Innenraum. Dadurch ergeben sich zwei Möglichkeiten: Sie können ihn wie einen Balken-Vakuumierer für Vakuumbeutel aus Kunststoff verwenden. Oder Sie stellen leicht zugeschraubte Schraub- oder Einweckgläser hinein. Der Kammer-Vakuumierer entzieht diesen die Luft. Danach schrauben Sie die Gläser komplett zu. Allerdings fangen Kammer-Vakuumierer erst ab etwa 300 Euro an – viele Modelle sind deutlich teurer.
Leistung und Ausstattung des Vakuumiergeräts
Sie haben sich für einen Gerätetyp entschieden? Um das passende Modell zu finden, empfiehlt sich ein Blick auf die technischen Daten und die Ausstattung. Von Interesse sind vor allem:
- Stärke des Vakuums: Aus physikalischen Gründen schafft kein Vakuumierer 100 Prozent Vakuum. Allerdings sollte das Gerät ein Vakuum von mindestens 80 Prozent erzeugen. Mehr ist besser und sorgt für eine tendenziell noch längere Haltbarkeit der Lebensmittel.
- Geschwindigkeit: Möchten Sie größere Mengen an Lebensmitteln hintereinander vakuumieren, ist es angenehm, wenn das Gerät schnell arbeitet. Das Tempo hängt von der Saugleistung der Pumpe in Litern pro Minute ab. Die Bandbreite reicht ungefähr von 4 bis 15 Litern pro Minute.
- Breite und Art der Schweißnaht: Eine gewisse Breite der Schweißnaht sorgt für eine zuverlässige Versiegelung. Manche Modelle erzeugen zwei Schweißnähte und versiegeln doppelt. Das sorgt für zusätzliche Sicherheit, falls eine der Schweißnähte nicht dicht ist. Das kann beispielsweise passieren, falls der Rand beim Einschweißen nicht ganz sauber war.
- Integrierter Rollenspeicher: Viele Balken-Vakuumierer lassen sich mit einer Schlauchrolle befüllen. Bei diesen Modellen geht die Arbeit besonders flott, weil Sie keine einzelnen Beutel verschweißen müssen. Ein integriertes Messer trennt den Schlauch nach dem Vakuumieren automatisch ab.
FAQ: Häufige Fragen zu Vakuumierern
Vakuumierer: Welche Beutel eignen sich?
Vakuumierer benötigen spezielle Vakuumbeutel beziehungsweise Schlauchrollen. Diese haben eine strukturierte Oberfläche. Sie verhindert, dass die Folie beim Absaugen der Luft zusammenklebt. Außerdem sind diese Ausführungen etwas dicker als herkömmliche Kunststoffbeutel, was für eine stabile Schweißnaht sorgt. Deshalb ist es keine gute Idee, für einen Vakuumierer normale Gefrierbeutel zu verwenden.

Vakuumierer schweißt nicht mehr – woran liegt das?
Ein häufiger Grund ist ein verschmutzter Schweißbalken des Vakuumierers. Dann empfiehlt sich eine gründliche Reinigung – achten Sie dabei auf die Hinweise in der Anleitung Ihres Geräts. Es kann auch sein, dass es überhitzt ist, weil Sie viele Beutel hintereinander versiegelt haben. In diesem Fall reicht es aus, den Vakuumierer abkühlen zu lassen.
Vakuumierer zieht keine Luft heraus – warum?
Wenn der Vakuumierer die Luft nicht abpumpt, liegt das oft an ungeeigneten Kunststoffbeuteln. Normale Gefrierbeutel kleben leicht zusammen. Eine weitere mögliche Ursache sind beschädigte Beutel oder eine verschmutze Dichtungslippe am Gerät. Haben Sie diese Gründe ausgeschlossen, könnte die Vakuumpumpe defekt sein.