Wie zaubert der Eierkocher denn nun diese leckeren hart und weich gekochten Eier? Das Prinzip ist ebenso einfach wie genial: Diese Küchenkleingeräte nutzen Wasserdampf für den Garprozess. Anstatt das Ei komplett in kochendes Wasser zu tauchen, füllen Sie lediglich ein wenig Wasser in den Behälter. Ein Heizelement erhitzt das Wasser, bis es verdampft und die darüber platzierten Eier gart. Damit ist der Eierkocher genau genommen ein Eierdämpfer. Das Verfahren ist das gleiche wie beim Dampfgaren von Gemüse.
Und wie weiß der Eierkocher, wann die Eier fertig sind? Dafür gibt es zwei Möglichkeiten:
- Die zugefügte Wassermenge steuert den Garvorgang. Zu diesem Zweck füllen Sie anhand einer Tabelle mit dem beigefügten Messbecher eine bestimmte Menge Flüssigkeit hinein. Ist diese verdampft, haben die Eier den richtigen Härtegrad.
- Einige Varianten haben stattdessen einen Regler mit Zeitschaltuhr. Sie stellen ihn auf den bevorzugten Härtegrad und starten den Garvorgang. Ist die Zeit abgelaufen, schaltet sich der Eierkocher automatisch aus.
Welche Methode Sie bevorzugen, ist Geschmackssache. Die Eier gelingen in beiden Geräten und benötigen auch in etwa gleich lange dazu.