Das bevorzugte Material für Handtücher ist Baumwolle. Sie ist enorm robust und kann bei hohen Temperaturen gewaschen werden. Meist wird die Baumwolle zu Frotteestoff gewebt. Der Begriff Frottee leitet sich vom französischen Wort „frotter“ für abreiben bzw. abtrocknen her. Die Baumwolle wird dabei zu großen Schlingen gewebt, die dem Handtuch eine besonders hohe Saugfähigkeit verleihen. Üblicherweise handelt es sich um Walk-Frottier, das sich herrlich flauschig und weich auf der Haut anfühlt. Bei Frottee wird zwischen drei Gewichtsklassen unterschieden:
- 350 – 499 g/m² (leicht),
- 500 – 599 g/m² (mittel) und
- ab 600 g/m² (schwer).
Je höher das Gewicht, umso mehr Feuchtigkeit kann das Handtuch aufnehmen, und es fühlt sich extra mollig an. Schwerer Frotteestoff wird vor allem für Bademäntel und Babykleidung verwendet. Für den täglichen Einsatz im Bad genügt ein leichtes Handtuch.
Daneben erhalten Sie auch Handtücher aus Mikrofaser. Diese punkten durch besonders leichtes Gewicht und lassen sich sehr klein zusammenfalten: ideal für die Sporttasche und den Urlaub, wenn Sie nur wenig Platz im Koffer haben.