Gefrierschränke
Der perfekte Gefrierschrank für Ihre Vorräte
Jederzeit vitaminreiches Gemüse, praktische Fertiggerichte und mehr: In einem Gefrierschrank lassen sich Lebensmittel lange Zeit unter optimalen Bedingungen lagern. Moderne Geräte glänzen mit einem geringen Stromverbrauch und je nach Modell mit praktischen Funktionen, beispielsweise zum schnellen Einfrieren.
Inhaltsverzeichnis
- Welches Gefriergerät ist das richtige?
- Gefrierschrank oder Gefriertruhe: Was passt zu Ihnen?
- Welches Fassungsvermögen brauchen Sie?
- Nützliche Funktionen moderner Gefriergeräte
- Anforderungen an den Standort & Klimaklasse
- Wie viel Strom verbraucht ein Gefrierschrank?
- Wann lohnt sich der Kauf eines neuen Gefrierschranks?
- Gefrierschrank jetzt billig bei POCO bestellen
Welches Gefriergerät ist das richtige?
Sie möchten sich ein neues Gefriergerät anschaffen, aber sind von dem umfangreichen Angebot überwältigt? Um das richtige Modell zu finden, grenzen Sie die Auswahl am besten schrittweise ein. Die wichtigsten Punkte beim Kauf sind:
- Bauart: Soll es ein Gefrierschrank oder eine Gefriertruhe sein? Bei Gefrierschränken haben Sie darüber hinaus die Wahl zwischen Einbau- und Standgeräten.
- Größe: Welches Fassungsvermögen brauchen Sie? Maßgeblich ist die Größe des Haushalts sowie der Umfang der Vorräte.
- Ausstattung: Moderne Gefriergeräte bringen oft nützliche Features mit, die den Alltag erleichtern.
- Standort: Dieser Aspekt wird oft übersehen – denn nicht jedes Gerät eignet sich für jeden Raum. Die Klimaklasse muss zur Umgebungstemperatur passen.
- Energieverbrauch: Moderne Gefrierschränke und -truhen sind allgemein recht sparsam. Es gibt jedoch Unterschiede zwischen verschiedenen Modellen.
Falls das auf einmal etwas viel ist – keine Sorge: In den folgenden Abschnitten gehen wir im Detail auf die einzelnen Punkte ein.
Gefrierschrank oder Gefriertruhe: Was passt zu Ihnen?
Wenn von Gefrierschränken die Rede ist, sind meist Gefriertruhen mitgemeint – und umgekehrt. Es gibt aber ein paar Unterschiede zwischen den beiden Varianten. Etwa den Standort: Während Gefrierschränke meist in der Küche Platz finden, werden Truhen häufig in einem Vorratsraum oder Keller platziert. Übrigens: Bei Standorten außerhalb der Wohnräume ist eine ausreichende Umgebungstemperatur wichtig – mehr dazu lesen Sie weiter unten.
Was spricht für einen Gefrierschrank?
Der große Vorteil eines Gefrierschranks liegt in der aufrechten und übersichtlichen Bauform. Die Lebensmittel sind sehr leicht zu erreichen und übereinander angeordnete Fächer und Schubladen erleichtern die Organisation. Das macht diese Geräte zur perfekten Wahl für die tägliche Nutzung – ideal, um regelmäßig Lebensmittel zu entnehmen und einzufrieren. Außerdem nutzt das Hochformat den Platz besonders effizient. Gefrierschränke eignen sich gut für die Küche und kleine Räume.
Gefrierschränke als Einbau- und Standgeräte
Bei Gefrierschränken können Sie wie bei anderen Elektrogeräten zwischen Standgeräten und Einbaugeräten wählen. Standgeräte sind besonders flexibel: Sie lassen sich mit jeder beliebigen Küche kombinieren und beim Umzug mitnehmen. Alles, was Sie brauchen, ist eine ausreichende Stellfläche. Einbaugeräte werden dezent in die Küchenzeile integriert. Die Tür verschwindet hinter einer passenden Möbelfront. Diese Lösung bietet sich vor allem an, wenn Sie gleichzeitig eine neue Einbauküche planen.
Welche Vorteile hat eine Gefriertruhe?
Gefriertruhen sind bezogen auf das Fassungsvermögen durchschnittlich günstiger als Gefrierschränke und verbrauchen etwas weniger Strom. Das liegt zum einen daran, dass die Bauform eine bessere Isolierung ermöglicht. Zum anderen bleibt die kalte, schwere Luft in der Truhe, wenn Sie den Deckel aufmachen. Bei einem Gefrierschrank fließt diese beim Öffnen prinzipbedingt heraus. Ein weiterer Pluspunkt: In einer Gefriertruhe finden große und sperrige Lebensmittel wie etwa eine ganze Lammkeule gut Platz.
Welches Fassungsvermögen brauchen Sie?
Das sinnvolle Volumen eines Gefrierschranks (oder einer Gefriertruhe) hängt zum einen von der Anzahl der Personen im Haushalt ab. Außerdem kommt es darauf an, wie umfangreich Ihre Vorräte sind. Wer beispielsweise einmal im Monat einen Großeinkauf macht, braucht ein größeres Gerät als jemand, der regelmäßig zum Supermarkt fährt. Zu guter Letzt spielen die Lebensmittel eine Rolle. Pizzen z. B. lassen sich kompakt stapeln – Stücke vom Wild weniger.
Die perfekte Größe ist deshalb individuell verschieden. Die folgenden Werte können aber zur groben Orientierung dienen:
- Verbraucherzentralen & Co. empfehlen pro Person häufig etwa 40 bis 80 l Fassungsvermögen.
- Bei kleinen Vorräten können Sie sich eher an der unteren Grenze orientieren.
- Umgekehrt empfiehlt sich bei einer intensiven Vorratshaltung, lieber 80 l Volumen pro Person einzuplanen. Bei sehr großen Vorräten sogar mehr.
Ein konkretes Beispiel: Es leben zwei Personen im Haushalt mit normaler Vorratshaltung. Dann ergibt sich auf Basis der obigen Faustregel ein Mindestvolumen von 80 l. Bei großen Vorräten empfehlen sich eher 160 l.
Bei größeren Familien und/oder sehr umfangreichen Vorräten kann es natürlich sein, dass ein einzelnes Gefriergerät nicht ausreicht. Was tun? In diesem Fall bietet sich eine Zweifach-Lösung an: eine Kombination aus einem Gefrierschrank in der Küche und einer Gefriertruhe in einem anderen Raum.
Nützliche Funktionen moderner Gefriergeräte
Je nach Modell bringen Gefrierschränke praktische Features mit, die den Alltag leichter machen. Dazu gehören beispielsweise:
- Schnellgefrierfunktion: Sie möchten selbst Lebensmittel einfrieren? Dieses Feature senkt die Temperatur rapide, in der Regel in einen Bereich zwischen -27 °C und -32 °C. Dadurch bilden sich weniger Eiskristalle, der Geschmack und die Nährstoffe bleiben besser erhalten.
- Flexible Gestaltung des Innenraums: Herausnehmbare Schubladen und Einlegeböden erlauben es, bei Bedarf zwei oder mehrere Fächer zusammenzulegen. Dadurch finden auch große Lebensmittel Platz – beispielsweise eine komplette Gans für das weihnachtliche Festessen.
- Akustische und visuelle Alarme: Haben Sie schon einmal die Tür eines Gefrierschranks aus Versehen offen gelassen? Viele aktuelle Modelle haben eine Warnfunktion, die sich mit einem Piepsen bei zu hohen Temperaturen im Kühlraum meldet.
- Funktionen gegen schnelles Vereisen: Dicke Eisschichten im Gefrierschrank schränken nicht nur den Platz ein. Sie verursachen auch einen höheren Energieverbrauch. Einige moderne Geräte bringen Funktionen wie LowFrost mit, die eine Eisbildung verzögern.
Gut zu wissen: LowFrost heißt beim Hersteller Beko „MinFrost“. Das Prinzip ist dasselbe. Es basiert auf einer Kombination aus Dämmung, optimierter Entlüftung und besonders glatten Oberflächen. Dadurch kondensiert weniger Feuchtigkeit im Innenraum, sodass weniger Eis entsteht.
Und was ist der Unterschied zwischen LowFrost und NoFrost? NoFrost geht noch einen Schritt weiter. Entsprechende Modelle verfügen über einen Ventilator, der die Luft im Gefrierraum umwälzt. Darüber hinaus wird die Luft außerhalb des Gefrierraums entfeuchtet. Durch diese ausgeklügelte Technologie vereisen diese Geräte in der Regel bei normaler Nutzung gar nicht mehr.
Anforderungen an den Standort & Klimaklasse
Am Standort eines Gefrierschranks brauchen Sie genügend Stellfläche plus der vorgeschriebenen Abstände. Bei Standgeräten sind das normalerweise mindestens 5 cm zur Wand und zu anderen Schränken an der Seite. Manche Hersteller empfehlen auch einen Abstand von 5 bis 10 cm an der Rückseite. Beachten Sie bitte die genauen Hinweise zu Ihrem Gerät.
Darüber hinaus muss der Raum trocken sein und über einen ebenen und tragfähigen Boden verfügen. Ein Stromanschluss ist ebenfalls ein Muss. So weit, so gut – aber ein Aspekt fehlt noch, der oft übersehen wird: eine angemessene Raumtemperatur.
Warum zu kalte Räume ein Problem darstellen
Ein häufiges Missverständnis besteht darin, dass sich kalte Räume besonders gut für Gefrierschränke (oder -truhen) eignen würden. Das stimmt jedoch nicht. Im Gegenteil: Ist der Raum zu kalt, kühlt das Gerät nicht mehr richtig oder nimmt sogar Schaden.
Das klingt zuerst unlogisch, hat aber einen technischen Hintergrund: Das Öl des Kühlkompressors ist auf einen gewissen Temperaturbereich abgestimmt. Bei zu niedrigen Raumtemperaturen wird es zähflüssig. Dadurch läuft der Kompressor nicht mehr richtig oder springt nicht mehr an. Das Gerät kann die empfohlene Kühltemperatur von -18 °C nicht halten. Im schlimmsten Fall taut der Inhalt auf. Falls der Kompressor doch läuft, wird er deutlich stärker belastet als normal. Dies verkürzt die Lebensdauer des Gefrierschranks.
Welche Klimaklasse für welche Raumtemperatur?
Sie müssen glücklicherweise nicht rätseln, welche Raumtemperatur noch ausreichend ist. Denn moderne Gefrierschränke sind in genormte Klimaklassen eingeteilt:
- SN – Subnormal: +10 bis +32 °C
- N – Normal: +16 bis +32 °C
- ST – Subtropisch: +16 bis +38 °C
- T – Tropisch: +16 bis +43 °C
Die Klimaklasse finden Sie in der Produktbeschreibung. Sie haben einen Gefrierschrank zu Hause und wissen die Einstufung nicht? Aufschluss über die Klimaklasse gibt meist ein Aufkleber im Inneren.
Gibt es Gefriergeräte für kalte Umgebungen?
Falls Sie Vorräte in einem ungeheizten Keller oder einer kalten Garage anlegen möchten, gibt es jedoch eine Lösung. Einige Marken produzieren spezielle Geräte für niedrige Temperaturen zwischen 0 und -5 °C. Es gibt sogar Gefriertruhen, die sich laut Herstellerangaben bei -15 °C betreiben lassen. Allerdings sind solche „Keller- und Garagengeräte“ normalerweise teurer als herkömmliche Modelle. Zum einen aufgrund der speziellen Technik, zum anderen wegen der geringeren produzierten Stückzahlen.
Wie viel Strom verbraucht ein Gefrierschrank?
Die Energieeffizienzklasse gibt an, wie sparsam ein Gefrierschrank im Vergleich mit anderen Modellen in der gleichen Größe ist. 2021 wurden die Anforderungen deutlich verschärft. Aus diesem Grund schaffen sogar frühere Top-Geräte heute nur noch Klasse B, C oder D. A stellt die beste Einstufung dar, die Klasse G bildet das Schlusslicht. Dadurch bietet die Energieeffizienzklasse eine kleine Hilfestellung beim Kauf. Sie sagt aber nichts über den absoluten Stromverbrauch aus.
Möchten Sie ausrechnen, wie hoch der Stromverbrauch eines bestimmten Gefrierschranks und die jährlichen Kosten sind? Dann werfen Sie als Erstes einen Blick auf das Energieeffizienzlabel. Im POCO Onlineshop sehen Sie es durch einen Klick auf die Energieeffizienzklasse bei jedem Produkt. Auf dem Label ist der typische Verbrauch in Kilowattstunden pro Jahr („kWh/annum“) angegeben.
Wenn Sie die Kosten in Euro ermitteln möchten, müssen Sie diesen Jahresverbrauch nur noch mit Ihrem Strompreis multiplizieren. Beispiel: Der Verbrauch des Geräts beträgt 235 kWh/annum und Ihr Strompreis 0,40 Euro/kWh. Daraus ergeben sich jährliche Kosten von 235 kWh × 0,40 Euro/kWh = 94 Euro.
Tipp: Abtauen gegen hohen Stromverbrauch
Auch wenn moderne Gefrierschränke nicht so schnell vereisen: Sobald die Eisschicht 1 cm beträgt, ist Abtauen angesagt. Am besten legen Sie diese Aktion auf die kalte Jahreszeit, wenn sich die Lebensmittel im Freien zwischenlagern lassen. Und so tauen Sie Ihren Gefrierschrank schnell und sicher ab:
- Schalten Sie das Gerät aus und trennen Sie es vom Stromnetz.
- Nehmen Sie am besten alle Schubladen und Fachböden heraus.
- Falten Sie ein großes Handtuch mehrmals und legen Sie es auf den Boden des Innenraums. Achten Sie darauf, dass es den Boden komplett bedeckt.
- Stellen Sie einen großen Topf mit heißem (nicht kochendem Wasser!) auf das Handtuch und schließen Sie die Tür.
- Warten Sie ungefähr 30 Minuten, bis die Wärme das Eis anlöst.
- Danach lassen sich größere Eisplatten mit den Fingern oder einem Pfannenwender aus Kunststoff oder Holz ablösen. Achtung: Bitte keine scharfen oder spitzen Gegenstände wie Messer verwenden! Die Gefahr ist hoch, dabei das Gerät zu beschädigen.
- Den Rest lassen Sie von alleine abtauen.
- Trocknen Sie den Innenraum ab und wischen Sie mit warmem Wasser plus Spülmittel oder einem Schuss Essig nach.
- Warten Sie noch eine Weile, bis die Oberflächen komplett getrocknet sind.
Danach können Sie den Gefrierschrank einschalten. Sobald er wieder kalt ist, räumen Sie das Gefriergut ein.
Wann lohnt sich der Kauf eines neuen Gefrierschranks?
Eine allgemeine Regel besagt, dass sich der Austausch eines Gefriergeräts nach rund 15 Jahren lohnt. Zum einen hat die Technik zwischenzeitlich Fortschritte gemacht. Zum anderen altern die Dämmung und der Kompressor im Laufe der Zeit, sodass der Stromverbrauch steigt.
Es kommt aber auf den Einzelfall an. Wenn der alte Gefrierschrank damals den höchsten Energieeffizienzstandard erfüllte, kann er möglicherweise heute noch mit einem Mittelklasse-Modell mithalten. Falls Sie es genau wissen möchten, hilft in solchen Fällen, nachzumessen. Das ist nicht kompliziert:
- Besorgen Sie sich ein Strommessgerät für die Steckdose, an der das Gefriergerät hängt. Solche Messgeräte gibt es schon ab rund zehn Euro.
- Messen Sie den Stromverbrauch am besten eine Woche lang. Kurze Zeiträume wie einige Stunden sind nicht aussagekräftig, weil der Kompressor nur phasenweise läuft.
- Multiplizieren Sie den gemessenen Wochenverbrauch mit 52, um den Verbrauch pro Jahr auszurechnen.
Jetzt haben Sie einen direkten Vergleich mit dem Verbrauch eines neuen Gefrierschranks.
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