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Gartenmöbel pflegen und reinigen: So geht‘s richtig!

Die Pflege Ihrer Terrassenmöbel braucht nicht aufwendig zu sein, wenn Sie einige wichtige Tipps beachten. Lesen Sie jetzt, wie Sie Gartenmöbel aus Metall, Kunststoff und Holz optimal pflegen. Wir verraten Ihnen effektive Methoden und stellen Ihnen Anleitungen für die verschiedenen Materialien zur Verfügung.

Warum ist es wichtig, Gartenmöbel regelmäßig zu pflegen?

Auf einer gepflegten Terrasse sitzt es sich gemütlich – dazu gehören auch saubere Polster und Gartenmöbel. Durch eine regelmäßige Reinigung und Pflege erhalten Sie die ansprechende Optik Ihrer Möbel und Accessoires in Ihrem Outdoor-Wohnzimmer. Andernfalls kann es passieren, dass ein Fleck tiefer in die Oberfläche einzieht und Ihre Gartenmöbel dauerhaft verschmutzt. Zudem verlängern die richtigen Reiniger und Pflegemittel die Lebensdauer Ihrer Einrichtung, sodass Sie viele Jahre Freude daran haben.

Terrassenmöbel pflegen: Tipps für jedes Material

Die optimale Pflege Ihrer Gartenmöbel hängt davon ab, aus welchem Material diese bestehen. Manche Möbelstücke sind pflegeleichter als andere – was neben der Optik und Qualität ein relevantes Kriterium für den Kauf darstellt.
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Gartenmöbel aus Polyrattan und Kunststoff

Moderne Garten-Sets aus Polyrattangeflecht zeichnen sich durch ihre widerstandsfähige und pflegeleichte Materialqualität aus. Anders als bei natürlichem Rattan können weder Frost noch Sonne der Kunstfaser etwas anhaben. Polyrattan bietet daher im Außenbereich einen wesentlichen Vorteil. Die Pflegetipps sind bei Kunststoffmöbeln entsprechend überschaubar: Reinigen Sie die Oberflächen mit einer milden Seifenlauge und einer Bürste oder einem weichen Tuch.
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Gartenmöbel aus Aluminium und Stahl

Modelle aus Metall besitzen meist eine robuste Beschichtung, die die Pflege erleichtert. Gartenmöbel aus rostfreiem Edelstahl sind dagegen nicht beschichtet, allerdings ebenso strapazierfähig. Für die Reinigung mischen Sie Wasser mit milder Seife an und nehmen einen weichen Lappen zur Hand. Verzichten Sie auf raue Bürsten, um die Oberfläche nicht zu zerkratzen. Für Aluminium und andere Metalle erhalten Sie im Handel spezielle Metallpflegemittel, die bei öl- und fetthaltigen Verschmutzungen helfen.
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Gartenmöbel aus lackiertem Gusseisen

Traditionelle Terrassenmöbel aus Gusseisen neigen dazu, mit den Jahren Rost anzusetzen. Entfernen Sie Rostflecken mit Schleifpapier oder einer Drahtbürste. Danach tragen Sie neuen Lack auf die abgeschliffenen Stellen auf.
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Gartenmöbel aus heimischen Holzarten

Terrassenmöbel aus Holz gehören zu den Klassikern für den Außenbereich. Durch ihre natürliche Optik harmonieren sie wunderbar mit der Umgebung im Garten. Um das ansprechende Erscheinungsbild zu erhalten, benötigen die Möbel etwas mehr Pflege. Verwittertes Holz verfärbt sich andernfalls nach einiger Zeit grau und setzt leichter Algen und Grünbelag an. Weichhölzer wie beispielsweise Fichte, Lärche und Kiefer zählen zu den empfindlichen Materialien. Eine behutsame Pflege ist daher Pflichtprogramm. Reinigen Sie die Oberflächen mit einer neutralen Seifenlauge und reiben Sie anschließend mit einem trocknen Tuch nach. Ob Sie Ihre Gartenmöbel eher ölen oder lasieren, hängt davon ab, wie sie zuvor behandelt wurden.
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Gartenmöbel aus Hartholz wie Teak und Eukalyptus

Importierte Harthölzer sind von Natur aus robust. Dennoch ist es hin und wieder nötig, die Optik aufzufrischen. Vergraute Teak-Gartenmöbel pflegen Sie ebenfalls mit einem Holzöl. Schleifen Sie die Oberflächen dazu vorher an und entfernen Sie den Schleifstaub, ehe Sie mit dem Ölen weitermachen.

Tipp: Den Winter über decken Sie Ihre Möbelstücke am besten mit einer Schutzhülle ab, um sie vor Verschmutzungen zu schützen. Dank der zuverlässigen Abdeckung können Ihre Gartenmöbel immer draußen stehen bleiben.

Gartenmöbel ölen oder lasieren?

Bei Tischen und Stühlen aus Naturholz besteht die Möglichkeit, die Oberflächen entweder mit einem Holzöl oder einer Lasur zu schützen. Lasuren sind in mehreren Farbtönen passend zu den verschiedenen Hölzern erhältlich. Die natürliche Maserung des Holzes scheint durch die Lasur hindurch. Das Produkt dient in erster Linie dazu, eine Schutzschicht vor Feuchtigkeit, UV-Strahlung und Schädlingen zu bilden. Spezielle Holzöle erfüllen im Prinzip den gleichen Zweck. Der Unterschied besteht allerdings darin, dass ein ölhaltiges Pflegeprodukt keinen dauerhaften Schutz bietet – es ist daher häufiger eine Nachbehandlung erforderlich. Wenn Sie Ihre Gartenmöbel ölen und ein Leinöl verwenden, erhält dies lediglich die natürliche Schutzfunktion des Materials. Insofern eignet sich einfaches Leinöl eher für unempfindliche Hölzer.

Wie pflege ich Gartenmöbel-Auflagen und Polster?

Ihre Polster und Auflagen verstauen Sie idealerweise in einer Aufbewahrungsbox. Jeden Abend nach einem schönen Terrassentag oder wenn sich gerade ein Regenschauer ankündigt, gehören Textilien an einen geschützten Ort. In der Auflagenbox lagern Ihre Kissen gut verwahrt vor Witterung und Staub. Feuchte Auflagen lassen Sie zunächst an der frischen Luft trocknen, damit keine Stockflecken entstehen. Flecken wischen Sie sofort mit einem feuchten Tuch ab. Eine spezielle Imprägnierung sorgt dafür, dass sich Schmutz nicht direkt festsetzt. Kleine Gartenpolster und abnehmbare Bezüge eignen sich außerdem für die Waschmaschine. Wählen Sie den Schonwaschgang bei niedriger Temperatur aus und verwenden Sie ein mildes Waschmittel.

Jede Gartensaison beginnt mit Arbeit – dafür gibt es später jede Menge „Früchte“ zu ernten, darunter ausgiebige Sonnenbäder auf der Terrasse. Reinigen Sie die Gartenmöbel im Idealfall noch einmal gründlich nach der warmen Periode, bevor Sie Ihre Einrichtung in den Winterschlaf schicken. Im nächsten Frühjahr haben Sie dadurch weniger Aufwand und können mit dem ersten Sonnenstrahl bequem Platz nehmen. Finden Sie bei uns gleich noch Ideen für die Gestaltung Ihrer Terrasse!