Team des Importlagers Kamp-Lintfort stellt Außenfläche und LKW-Parkplatz der Feuerwehr Kamp-Lintfort für Evakuierung zur Verfügung – Erleichterung über reibungslose Abläufe
Immer wieder müssen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft oder gesprengt werden – so Ende Mai auch wieder in Moers. Rund 3.200 Menschen wurden evakuiert, darunter Patienten und Mitarbeiter des Bethanien-Krankenhauses und Bewohner und Mitarbeiter des Bethanien-Seniorenheims in Moers. Das POCO-Importlager Kamp-Lintfort liegt 10 Kilometer entfernt in verkehrsgünstiger Lage.
„Die Feuerwehr fragte am Vormittag des 27. Mai nach einer Bereitstellungsfläche für circa 100 Rettungsfahrzeuge an“, berichtet Christian Hagmann, Verwaltungsleiter des Importlagers Kamp-Lintfort. „Um 9.15 Uhr kam der Anruf bei Herrn Eggert, dem folgte gegen 10 Uhr eine Sichtung der Gegebenheiten. Es blieb uns nur ein kurzes Zeitfenster von etwa eineinhalb Stunden, um Vorbereitungen zu treffen.“ Christian Hagmann und sein Teamkollege Daniel Eggert, Leiter Warenausgang, koordinierten die Aktion.
Engagement von Vormittag bis in die Nacht
Dazu mussten Fahrer die LKW-Parkfläche des Lagers räumen: Sie stellten alle LKW und Auflieger an freien Rampen ab. Die Schranken wurden für die Zu- und Ausfahrt auf das Gelände dauerhaft hochgestellt, das Hofschiebetor geöffnet, sodass ein durchgehender Zugang zum Gelände gewährleistet war. Mitarbeitende fingen ankommende Lieferanten für den Folgetag direkt an der Einfahrt ab und leiteten sie um.
„Ab etwa 11.30 Uhr begann die Feuerwehr, sich auf dem Gelände einzurichten“, so Hagmann. „Für die Öffnungszeit haben wir den Rettungskräften Zugang zu den im Lager befindlichen Toiletten gewährleistet. Nach Ende der Öffnungszeiten wurden die Außentoiletten zugänglich gemacht und in der Einbruchmeldeanlage ausgeschaltet.“