Kopfkissen
Gut schlafen und ausgeruht aufwachen mit dem richtigen Kopfkissen
Ein gutes Kopfkissen ist unverzichtbar für eine angenehme Nachtruhe. Es soll weich und anschmiegsam sein, aber zugleich fest genug, um die Halswirbelsäule zu unterstützen. Für jeden Schlaftyp gibt es passende Kissen: Lesen Sie hier, wie Sie das perfekte Kopfkissen für erholsamen Schlaf finden.
Inhaltsverzeichnis
- Warum das richtige Kopfkissen so wichtig ist
- Welche verschiedenen Kopfkissen gibt es?
- Welche Füllungen kommen für Kopfkissen infrage?
- Worauf Sie beim Kopfkissen noch achten sollten
- So waschen Sie Ihre Kopfkissen richtig
- Alles für eine erholsame Bettruhe
- Kopfkissen für jeden Bedarf online kaufen bei POCO
Warum das richtige Kopfkissen so wichtig ist
Etwa ein Drittel unseres Lebens verbringen wir im Schlaf. Dieser ist unverzichtbar für uns, denn in dieser Zeit regeneriert sich der Körper und der Geist kommt zur Ruhe. Dennoch schenken viele Menschen dem Bett und seiner Ausstattung nur wenig Aufmerksamkeit. Matratze, Lattenrost, Kissen, Bettdecke und Bettwäsche tragen alle zu einer erholsamen Nachtruhe bei.
Vor allem das Kopfkissen sollten Sie nicht vernachlässigen: Liegt der Kopf falsch, verspannt sich Nacken- und Schultermuskulatur. Sie wachen morgens wie gerädert auf und spüren schon, wie sich Kopfschmerzen zusammenbrauen. Mit dem richtigen Kopfkissen gelingt Ihnen ein besserer Start in den Tag. Es übernimmt dabei gleich mehrere wichtige Funktionen:
- Es entlastet die Halswirbelsäule, indem es den Kopf so stützt, sodass die Wirbelsäule in eine natürliche, entspannte Position kommt.
- Der Druck des schweren Kopfes wird durch ein gutes Kissenmodell optimal verteilt und die Muskulatur wird entlastet.
- Für unterschiedliche Schlafpositionen bietet es gezielte Unterstützung durch die jeweilige Form.
- Manche Kissen haben eine kühlende Wirkung, die im Sommer sehr angenehm ist.
Neben dem klassischen rechteckigen Kopfkissen, das seit Jahrhunderten die Betten Europas dominiert, gibt es heute eine ganze Reihe spezieller Kissenformen. Diese nehmen auf besondere orthopädische Bedürfnisse und individuelle Vorlieben Rücksicht. Bekannt sind Nackenstützkissen und besonders lange Ausführungen für Seitenschläfer.
Welche verschiedenen Kopfkissen gibt es?
Das klassische rechteckige Kopfkissen ist in unterschiedlichen Maßen erhältlich. Weit verbreitet sind:
- 40 x 60 cm
- 40 x 80 cm
- 50 x 70 cm
- 60 x 80 cm
- 80 x 80 cm
Große Kissen mit den Maßen 80 x 80 cm gelten dabei als Standard. Sie sind in den meisten Bettensets und bei Bettwäsche-Sets enthalten. Allerdings setzt sich langsam die Erkenntnis durch, dass sie für den Körper nicht ideal sind. Sie müssen sie ein wenig zusammenknautschen, damit sie die Halswirbelsäule optimal stützen. Darum geht der Trend zunehmend zu kleineren Modellen in den Maßen 40 x 80 cm. Bei diesen ruht nur der Kopf darauf, während die Schulter unter dem unteren Rand bleibt.
Natürlich können Sie sich auch einen Mix zusammenstellen. Gerade im breiten Doppelbett oder Queen-Size-Bett wirkt ein einzelnes Kissen schnell verloren. Legen Sie zwei Stück mit 40 x 80 cm direkt an den Kopfteil des Bettes und zwei Ausführungen mit 80 x 80 cm darauf. Runden Sie alles mit einigen Dekokissen ab. Nachts entscheiden Sie dann selbst, welche Version gerade am besten zu Ihren Bedürfnissen passt.
Ergonomische Kissen
Bei Nacken- und Schulterproblemen lohnt sich der Griff zu einem Nackenstützkissen. Dieses ist oft so vorgeformt, dass es den Hals optimal unterstützt. Die Füllung passt sich im Laufe der Zeit der eigenen Körperkontur an. Durch die stabile Lage des Kopfes nimmt die Wirbelsäule im Schlaf ihre natürliche S-Form an. Sie schlafen ruhiger und wachen erholt auf.
Einen kleinen Nachteil haben sie jedoch auch: Die starre Form macht es schwerer, sich im Bett herumzudrehen und die Position regelmäßig zu wechseln. Gehören Sie zu den unruhigen Schläfern, planen Sie eine Gewöhnungszeit ein.
Spezialkissen für Seitenschläfer
Seitenschläfer finden bei normalen Kopfkissen nur geringe Unterstützung. In Seitenlage kippen die Hüfte und das obere Bein nach vorne. Dies führt zu Verspannungen der Wirbelsäule im Lendenbereich. Sie wachen mit Rückenschmerzen auf. Mittlerweile gibt es extragroße Seitenschläferkissen, die auch Ganzkörperkissen genannt werden. Sie kuscheln sich an dieses extralange Kissen und die Hüfte kann nicht nach vorne kippen. Schwangere Frauen profitieren ebenfalls von einem solchen Produkt, das den Rücken entlastet.
Keilkissen bei Atemproblemen
Ein Keilkissen kann bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt werden. Als Kopfkissen ist es hilfreich bei akuten oder chronischen Atemproblemen. Ruht der Kopf in leicht angehobener Lage, kann der Atem besser fließen.
Reisekissen
Eine noch recht junge Kategorie der Kopfkissen sind Reisekissen mit Sondermaßen wie 40 x 25 cm. Sie sind oft mit Mikroperlen (Micro Beads) gefüllt, die sie besonders formbar machen, oder lassen sich aufblasen. So können Sie die Festigkeit anpassen. Ein weicher Bezug aus Samt oder Fleece sorgt für Kuschelfeeling. Reisekissen erleichtern das Schlafen im Flugzeug oder im Auto und können das Kissenangebot im Hotel ergänzen.
Welche Füllungen kommen für Kopfkissen infrage?
Kopfkissen bestehen aus zwei Elementen: Der Hülle (nicht mit dem Bezug zu verwechseln) und der Füllung. Die Hülle besteht meist aus atmungsaktiver Baumwolle oder Mikrofaser. Bei der Füllung haben Sie die Wahl unter verschiedenen Materialien:
Federn und Daunen
Die Federn von Gänsen und Enten werden seit Jahrhunderten als Kissenfüllung genutzt. Als Daunen werden die besonders weichen, leichten Federn des Unterkleides bezeichnet, die den Vögeln Wärme spenden. Ihre thermoregulierende Eigenschaft macht sich auch bei Kopfkissen wohltuend bemerkbar. Im Sommer fühlt sich ein Daunenkissen angenehm kühl an, im Winter ist es herrlich warm.
Da Daunen sehr leicht sind, entfalten sie alleine nicht genug Stützkraft. Darum werden sie mit schwereren Federn gemischt. Je nach Anteil werden diese Produkte dann Federkissen oder Daunenkissen genannt. Einige hochwertige Ausführungen besitzen sogar mehrere Kammern: Die innere Kammer ist vor allem mit Federn gefüllt, die dem Kissen Stützkraft und Festigkeit verleihen. In der äußeren Kammer befinden sich Daunen, die für ein herrlich weiches Liegegefühl sorgen.
Diese Versionen sind atmungsaktiv und gut formbar. Damit eignen sie sich gut für unruhige Schläfer, die häufiger die Position wechseln, da sie immer wieder neu zur optimalen Unterstützung geformt werden. Morgens brauchen sie etwas mehr Aufmerksamkeit, da Sie die Federn und Daunen aufschütteln müssen.
Synthetische Füllungen
Synthetikfüllungen sind eine beliebte Alternative bei Menschen, die auf tierische Produkte verzichten möchten, und bei Allergikern. In Synthetikfasern finden Hausstaubmilben keine Nahrung und befallen sie darum nicht. Weiterhin zeichnen sich diese Varianten durch günstige Preise aus und sind sehr pflegeleicht. Solange sie hineinpassen, können Sie diese Ausführungen problemlos in der Waschmaschine bei 30 oder sogar 60 Grad waschen.
Da Sie die Fasern nicht aufschütteln können, verlieren Synthetikkissen im Laufe der Zeit an Volumen. Sie werden flacher und bieten weniger Stützkraft. Darum sollten Sie sie alle zwei bis drei Jahre austauschen.
Memory Foam
Memory Foam ist unter verschiedenen Bezeichnungen im Handel erhältlich. Die deutsche Bezeichnung lautet viskoelastischer Schaum oder Visco-Schaum. Auch hier handelt es sich um einen Kunststoff. Sein besonderes Merkmal ist die allmähliche Anpassung an Ihre Kopf- und Körperform. Durch die Körperwärme und den sanften Druck des Kopfs verformt sich das Material nach und nach. Irgendwann ist es perfekt auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt.
Memory Foam wird vor allem für Nackenstützkissen und andere orthopädische Kopfkissen verwendet, da er Unterstützung bei Nackenbeschwerden bietet. Für den durchschnittlichen Schläfer ist er weniger gut geeignet, da er sich kaum formen lässt.
Latex
Latex ist eine bewährte Alternative zu Memory Foam. Das Naturmaterial, das aus Kautschukbäumen gewonnen wird, ist pflegeleicht und antiallergen. Es bietet hohe Punktelastizität und hervorragende Unterstützung. Allerdings sind Latexkissen teurer als andere Varianten und schwerer. Sie sind eine Option, wenn Sie natürliche Materialien bevorzugen oder einfach einmal etwas Neues ausprobieren möchten.
Worauf Sie beim Kopfkissen noch achten sollten
Neben der Größe und der Füllung gibt es weitere Faktoren, die den Komfort bestimmen. Ganz wichtig sind Höhe und Festigkeit. Die Wahl hängt vor allem von Ihrer bevorzugten Schlafposition ab:
- Die Seitenlage ist die mit Abstand häufigste Schlafposition. Für Seitenschläfer ist ein relativ hohes, festes Kissen empfehlenswert, damit der Kopf nicht nach unten wegsackt und die Halswirbelsäule abknickt. Kombinieren Sie am besten ein kleines, festes Kissen mit den Maßen 40 x 60 cm als Unterlage für den Kopf mit einem Seitenschläferkissen, das die Hüfte stützt.
- Die Rückenlage kommt an zweiter Stelle. Für diese Position ist eine mittlere Festigkeit empfehlenswert. Der Kopf darf ruhig etwas einsinken, aber nicht zu stark, damit die Halswirbelsäule gerade bleibt.
- Die Bauchlage ist relativ selten und das aus gutem Grund: Liegen Sie auf dem Bauch, belasten Sie im Schlaf die inneren Organe. Legen Sie den Kopf auf ein möglichst flaches Kissen, damit die Wirbelsäule gerade bleibt. Auf einem zu festen Modell wird der Kopf nach hinten in den Nacken gedrückt. Dies macht sich morgens mit Schmerzen und Verspannungen bemerkbar. Manche Bauchschläfer verzichten sogar ganz auf ein Kopfkissen.
Denken Sie daran, dass die Matratze einen gewissen Einfluss auf die Kopflage hat. In eine weiche Matratze sinken Sie in jeder Position tiefer ein. Dann reicht ein eher flaches Kissen, um den Hohlraum am Nacken zu füllen. Auf einer festen Matratze liegen Sie erhöht, womit ein größeres und festeres Modell erforderlich wird.
So waschen Sie Ihre Kopfkissen richtig
Die meisten Produkte sind maschinenwaschbar. Eine gründliche Reinigung in der Waschmaschine sollte alle drei bis vier Monate erfolgen. Damit entfernen Sie Schweiß, der durch den Bezug durchgedrungen ist, unangenehme Gerüche und Staub. In Feder- und Daunenkissen können sich Hausstaubmilben tummeln, die Sie in der Maschine bei hohen Temperaturen zuverlässig abtöten.
So gehen Sie bei der Wäsche vor:
- Entfernen Sie die Bezüge (die Sie separat waschen) und geben Sie die Kissen selbst in die Waschmaschine.
- Stopfen Sie diese nicht zu voll, damit sich das Wasser und das Waschmittel gut verteilen können. Zwei Kissen sind ideal.
- Wählen Sie das richtige Waschmittel: Für Synthetikfasern reicht ein normales Feinwaschmittel. Für Daunen und Federn verwenden Sie ein spezielles Daunenwaschmittel.
- Verzichten Sie auf Weichspüler.
- Stellen Sie die richtige Temperatur ein: 30 bis 40 Grad ist in der Regel ausreichend. Synthetikfasern vertragen auch 60 Grad.
- Wählen Sie ein Pflegeleicht- oder Feinwäscheprogramm.
- Es kann sinnvoll sein, den Schleudergang zu wiederholen, um die Füllung so weit wie möglich von Nässe zu befreien.
- Nach dem Waschen geben Sie die Kissen in den Trockner.
Ein Tipp: Daunen und Federn neigen durch die Feuchtigkeit und die Hitze im Trockner zum Verklumpen. Geben Sie einen oder zwei saubere Tennisbälle mit in die Trommel. Diese locken die Federn wieder auf und das Kissen wird wunderbar weich.
Besitzen Sie keinen Trockner, lassen Sie die Kopfkissen an der frischen Luft trocknen. Schütteln Sie Federkissen und Daunenkissen dabei regelmäßig, damit sich die Klumpen lösen.
Alles für eine erholsame Bettruhe
Wie eingangs erwähnt, ist das Kopfkissen nur ein Baustein für die erholsame Nachtruhe. Genauso wichtig sind die restlichen Bettwaren. Möchten Sie Ihr Bett komplett neu ausstatten, kaufen Sie ein Set, das Kopfkissen und Bettdecke mit den gleichen Materialien umfasst. Reicht Ihnen ein einzelnes Kopfkissen nicht, bestellen Sie ein zweites dazu.
Die Bettdecke sollte wiederum auf die Größe des Bettes abgestimmt sein. Für Einzelbetten mit einer Breite von bis zu 100 cm oder einem Doppelbett ist 135 cm die übliche Breite. Bei einem 140 cm oder 160 cm großen Queensize-Bett oder französischen Bett ist eine Breite von 155 cm besser. So ist sichergestellt, dass der Körper komplett bedeckt bleibt, wenn Sie sich häufiger bewegen oder auch mal diagonal liegen.
Achten Sie bei Federbetten darauf, dass es sich um ein Kassettenbett handelt. Als Kassetten werden die meist quadratischen Kammern bezeichnet, die mit Nähten voneinander getrennt sind. Dies stellt sicher, dass die Füllung über die gesamte Bettdecke verteilt bleibt und sich nicht in einer Ecke ansammelt.
Die richtigen Bezüge
Erst mit den richtigen Bezügen werden Kopfkissen und Bettdecke komplett. Sie verleihen dem Bett einen bestimmten Look und tragen zur Ausstrahlung des Zimmers bei. Verbreiten Sie mit zarten Blütenmustern Romantik oder mit bunten Streifen gute Laune.
Stimmen Sie das Material auf die Jahreszeiten ab: Ein thermoregulierendes Daunenkissen kann im Sommer keine kühlende Wirkung entfalten, wenn der Bezug aus warmer Biber-Baumwolle besteht. Verwenden Sie in den warmen Monaten atmungsaktive Baumwolle oder kühles Leinen.
Liegen mehrere Kissen im Bett, stellen Sie attraktive Farbkombinationen zusammen. Ist der Bezug des großen Hauptkissens bunt gemustert, beziehen Sie kleinere Stützkissen mit einfarbigen Bezügen, die dazu passen. Dekokissen mit ungewöhnlichen Texturen wie Fell oder Cord runden Ihre persönliche Kuschelwiese ab.
Kopfkissen für jeden Bedarf online kaufen bei POCO
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