Messerblöcke
Messerblöcke – die Must-haves für jede Küche
Wenige Küchenhelfer haben wir so oft in der Hand wie ein Messer. Ob Tomaten, Zwiebeln, Fleisch oder Brot: Wenn das richtige Schneidwerkzeug sofort griffbereit ist, macht Kochen mehr Spaß. Besonders praktisch sind Messerblöcke. Es gibt sie komplett mit einem Set aus Messern und leer zum Selbstbefüllen.
Inhaltsverzeichnis
- Warum ein Messerblock in Ihrer Küche unverzichtbar ist
- Welche Messer gehören in einen Messerblock?
- Messerklingen: Edelstahl oder Damaststahl?
- Welche Messerblöcke sind die besten?
- Tipps zur Pflege von Messerblock & Messern
- Messerblöcke jetzt günstig bei POCO online kaufen
Warum ein Messerblock in Ihrer Küche unverzichtbar ist
Ein wildes Sammelsurium aus verschiedenen Messern, die schon bessere Zeiten gesehen haben: Sieht Ihre Küchenschublade so aus? Als Notlösung nach einem Umzug ist das in Ordnung – auf Dauer genießen Sie mit einem Messerblock drei wichtige Vorteile.
- Einfache Handhabung: Ein Messerblock präsentiert Ihnen alle Schneidwerkzeuge griffbereit und schön sortiert. Sie müssen während des Kochens nicht lange suchen. Bei Messerblöcken, die bereits ein Set enthalten, kommt noch ein kleines, aber feines Detail hinzu: Das Design der Griffe ist einheitlich. Das erleichtert die Handhabung, weil Sie sich nicht bei jedem Messer umstellen müssen.
- Schutz für die Klingen: Liegen die Messer in Schubladen, besteht Gefahr für die Klingen. Stoßen diese aneinander oder an anderes Besteck, nehmen sie schnell Schaden. Das Risiko ist bei sehr scharfen Messern besonders hoch, weil deren Kante extrem dünn ist.
- Sicherere Aufbewahrung: Lose Messer stellen eine enorme Verletzungsgefahr dar. Kurz nicht aufgepasst, und schon schneiden Sie sich beim Griff in die Küchenschublade. Außerdem sollten scharfe Schneidwerkzeuge immer außerhalb der Reichweite von Kindern sein. In einer Schublade unter der Arbeitsplatte sind sie das nicht.
Es gibt also drei gute Gründe, die Küche mit einem Messerblock auszustatten.
Welche Messer gehören in einen Messerblock?
Die Anforderungen an den Inhalt eines Messerblocks sind individuell. Das zeigt sich bei kompletten Sets: Es gibt Ausführungen mit nur vier Messern ebenso wie solche mit mehr als zehn Messern.
Grundlegende Ausstattung für Minimalisten
In vielen Haushalten ist eine Grundausstattung von vier Messern schon ausreichend. Aber auch Profis erledigen damit normalerweise 80 Prozent aller Schneidarbeiten. Die typische Auswahl besteht aus:
- Kochmesser: Mit diesem vielseitigen Klassiker lassen sich verschiedene Lebensmittel von Fleisch über Fisch bis hin zu Gemüse schneiden. Dank seiner Größe und der glatt geschliffenen Klinge eignet es sich außerdem, um Kräuter zu hacken.
- Schälmesser: Das Messer im Mini-Format ist schön handlich und wie geschaffen zum Schälen von verschiedenen Lebensmitteln. Mit Äpfeln und Birnen kommt es ebenso klar wie mit Kartoffeln, Karotten und Zucchini.
- Brotmesser: Dank der imposanten Größe lassen sich große Brotlaibe komfortabel schneiden, ohne mehrmals anzusetzen. Außerdem verfügen Brotmesser immer über einen Wellenschliff, um durch dicke Krusten zu sägen.
- Allzweckmesser: Häufig handelt es sich bei diesem kompakten Universalmesser um eine Ausführung mit Wellenschliff. Das macht es besonders vielseitig. Dank des Wellenschliffs dringt es beispielsweise leicht durch die widerspenstige Schale von Tomaten, ohne das Innere zu zerdrücken.
Darüber hinaus enthalten komplette Messerblöcke heute oft noch eine Schere. Die Hersteller gehen hier mit der Zeit, denn immer mehr Lebensmittel wie Tiefkühlgemüse & Co. sind in Tüten abgepackt.
Gut zu wissen: Auch wenn die vorgestellte Kombination aus Messern weit verbreitet ist, besteht nicht jedes 4-Messer-Set daraus. Im Einzelfall kann beispielsweise kein Brotmesser enthalten sein, dafür ein anderes Spezialmesser. Aus diesem Grund lohnt sich ein Blick auf die Produktbeschreibung.
Weitere Messer für leidenschaftliche Hobbyköche
Viele Messerblöcke enthalten neben den Standardmessern weitere Messer. Der Lieferumfang kann beispielsweise eines oder mehrere der folgenden Schneidwerkzeuge umfassen:
- Santoku und Nakiri: Beide stammen aus Japan und sind speziell für asiatische Schnitttechniken gedacht. Das Santoku ist ein Allzweckmesser, das Nakiri eignet sich für Gemüse.
- Ausbeinmesser und Filiermesser: Mit diesen Modellen lassen sich Fleisch, Geflügel und Fisch gekonnt von Knochen, Gräten und Haut befreien.
- Tranchiermesser: Das lange und spitz zulaufende Messer schneidet Braten in dünne und gleichmäßige Scheiben.
- Tomatenmesser: Ähnlich wie ein Allzweckmesser verfügt es über einen Wellenschliff, um die Tomatenhaut problemlos zu schneiden. Es fällt jedoch meist etwas kleiner aus und hat oft eine Gabelspitze mit zwei Zinken.
Umfangreich ausgestattete Messerblöcke bringen außerdem manchmal einen Wetzstahl mit. Damit lassen sich die Schneidwerkzeuge bei Bedarf gleich schärfen. Übrigens: Weiter unten finden Sie Tipps zum richtigen Abziehen von Messern.
Tipp: Messer einfach an der Klinge erkennen
Sie müssen sich nicht im Detail merken, welches Messer wofür verwendet wird. Die Eignung für verschiedene Zwecke lässt sich einfach an der Klinge ablesen.
- Wenn Sie Lebensmittel präzise schneiden möchten, greifen Sie zu einer geraden Klinge.
- Gebogene Klingen sind ideal, um Zwiebel, Kräuter & Co. im Wiegeschnitt zu zerkleinern.
- Bei harten Krusten oder rutschigen Schalen greifen Sie zu einem Messer mit Wellenschliff.
- Mit dünnen und flexiblen Klingen lässt sich Fleisch und Geflügel sorgfältig filetieren.
Falls kein spezielles Messer vorhanden ist, lässt sich auch eine glatte Klinge zum Tomatenschneiden nutzen. Was jedoch unbedingt zu vermeiden ist: Halten Sie die Klinge von harten Schalen, Knochen und gefrorenen Lebensmitteln fern. Für solche Dinge eignen sich Küchenmesser nicht und nehmen leicht Schaden.
Messerklingen: Edelstahl oder Damaststahl?
Neben den verschiedenen Formen weisen Messer auch Unterschiede beim Material auf. Gängig sind Edelstahl sowie Damaststahl. Welche Ausführung ist besser?
Modelle aus Edelstahl liegen bei den Verkaufszahlen mit Abstand vorne. Aus gutem Grund: Edelstahlmesser sind robust, pflegeleicht und rostfrei. Zwar raten viele Hersteller davon ab, doch normalerweise überleben Edelstahlmesser sogar gelegentliches Reinigen in der Spülmaschine. Die Schärfe reicht für die meisten Zwecke vollkommen aus. Ein günstiger Preis rundet das Gesamtpaket ab.
Messer aus Damaststahl in hoher Qualität sind schärfer als Edelstahlmesser. Deshalb schwören viele Profis darauf, die stundenlang in einer Restaurantküche stehen. Der Minuspunkt von Damaststahl-Messern ist die aufwendige Pflege. Diese dürfen niemals in die Spülmaschine und können im ungünstigen Fall rosten. Regelmäßiges Ölen der Klinge ist stark zu empfehlen.
Zusammengefasst: Wer ein unkompliziertes und pflegeleichtes Messer für den Hausgebrauch sucht, ist mit Edelstahl normalerweise am besten beraten. Wer auf kompromisslose Schärfe Wert legt, greift zu Damaststahl – der jedoch sorgfältig gepflegt werden muss.
Welche Messerblöcke sind die besten?
Jetzt wissen Sie das Wichtigste über den Inhalt eines Messerblocks, aber was ist mit dem Aufbewahrungselement selbst? Auf dem Markt gibt es offene und geschlossene Messerblöcke sowie solche mit Borsteneinsatz. Wo liegen die jeweiligen Vorteile und Nachteile?
Offene Messerblöcke
Offene Messerblöcke gibt es in zwei verschiedenen Spielarten. Bei der ersten stecken die Messer in einzelnen Haltern, beispielsweise aus Acryl oder einem anderen Kunststoff. Sie besitzen oft großzügige Öffnungen oder sind durchsichtig. Bei der anderen Spielart haften die Klingen dank starker Magneten am Messerblock.
Vorteil: Ein Pluspunkt offener Messerblöcke ist die gute Hygiene. Es gibt keine geschlossenen Hohlräume, in denen sich Krümel und Feuchtigkeit sammeln könnten. Sie präsentieren die Schneidwerkzeuge übersichtlich und haben eine moderne, oft leicht mimimalistische Optik.
Nachteil: Die Klingen sind nicht so gut vor Staub und Küchendämpfen geschützt wie bei geschlossenen Exemplaren. Und individuell bestückte offene Messerblöcke mit Messern verschiedener Hersteller/Serien erscheinen tendenziell etwas „unaufgeräumter“ als geschlossene Modelle.
Geschlossene Messerblöcke
Geschlossene Messerblöcke bestehen häufig aus Holz, manchmal auch aus Kunststoff. Hier ist „Block“ wörtlich zu verstehen: Die Bauweise ist massiv und verfügt nur über dünne Schlitze für die Klingen.
Vorteil: Das meist hohe Eigengewicht sorgt für optimale Standfestigkeit. Darüber hinaus sind die Klingen vollkommen geschützt und verdeckt. Dadurch wirkt das Messersortiment in der Küche schön aufgeräumt.
Nachteil: Bei geschlossenen Blöcken ist es besonders wichtig, auf die Hygiene zu achten. In den Schlitzen sammeln sich sonst leicht Verschmutzungen an – und im schlimmsten Fall schimmelt es. Eine regelmäßige Reinigung ist aus diesem Grund Pflicht. Tipps dazu finden Sie weiter unten.
Messerblöcke mit Borsteneinsatz
Diese Messerblöcke bestehen aus einer äußeren Hülle und einem Einsatz mit Borsten, der auf einer Grundplatte montiert ist. Die Messer stecken Sie einfach in die Borsten. Sie halten durch die bloße Reibung an Ort und Stelle.
Vorteil: Der Borsteneinsatz nimmt Messer praktisch jeder Form und Größe problemlos auf. Außerdem lässt sich der Einsatz meist herausnehmen und einfach abspülen – ein Pluspunkt für die Hygiene. Obendrein sind solche Messerblöcke oft recht günstig.
Nachteil: Die Borsten können im Laufe der Zeit verschleißen. Zudem wirken diese Modelle nicht so elegant wie die klassischen offenen oder geschlossenen Messerblöcke. Dies ist aber vor allem eine Geschmacksfrage.
Tipps zur Pflege von Messerblock & Messern
Die richtige Pflege hält die Messer scharf, den Messerblock hygienisch sauber und verlängert die Lebensdauer des Küchenzubehörs. Wir verraten Ihnen, worauf Sie achten sollten.
Wie reinige ich einen Messerblock?
Offene Messerblöcke sind unkompliziert zu reinigen. Oft lassen sich die Aufnahmen für die Messer problemlos mit Wasser und Spülmittel säubern. Einige Modelle können Sie zu diesem Zweck auseinanderbauen. Beachten Sie dazu die Hinweise des Herstellers. Bei Modellen mit Magnethalterung genügt feuchtes Abwischen.
Bei geschlossenen Varianten ist die Verschmutzung von außen nicht zu erkennen. Deshalb empfiehlt sich grundsätzlich eine Reinigung alle vier bis acht Wochen. Oder früher, wenn Sie die Messer sehr häufig benutzen.
Um einen geschlossenen Messerblock zu reinigen, gehen Sie am besten so vor:
- Nehmen Sie alle Messer heraus und lassen Sie den Block 24 Stunden auslüften. Dadurch trocknen eventuell feuchte Rückstände und lassen sich besser entfernen.
- Bürsten Sie die Zwischenräume mit Pfeifenreinigern oder einer dünnen Flaschenbürste aus. Alternativ eignet sich der Staubsauger mit einer schmalen Düse oder Druckluft. Kleine Druckluftdosen gibt es als Computerzubehör (für die Reinigung von Tastaturen).
- Blöcke aus Kunststoff können Sie danach mit Spülmittel und warmem Wasser ausspülen. Bei Modellen aus Holz sollte das nur geschehen, wenn der Hersteller dies erlaubt.
- Nach einer feuchten Reinigung stellen Sie den Messerblock auf den Kopf und lassen ihn mindestens 24 Stunden trocknen.
Messerblöcke aus Holz können im Notfall mit einer 1:1-Mischung aus weißem Essig und Wasser gesäubert werden. Aber Vorsicht: Essigwasser strapaziert das Holz und kann es aufhellen. Damit die Oberfläche nicht austrocknet, behandeln Sie diese anschließend am besten mit einem lebensmittelechten Öl. Geeignete Öle sind Kamelienöl, Walnussöl und kaltgepresstes Leinöl. Letzteres muss ein bis zwei Tage aushärten, damit es nicht mehr klebt. Verwenden Sie bitte kein gekochtes Leinöl – dieses ist nicht lebensmittelecht. Andere Speiseöle eignen sich nicht, da sie ranzig werden.
Wie säubere ich Messer am besten?
Viele Hersteller raten davon ab, ihre Edelstahlmesser in die Spülmaschine zu geben. Das verkürzt die Lebensdauer und macht sie schneller stumpf. Spültabs oder Pulver sind sehr aggressiv, die harten Strahlen der Düsen setzen den Klingen ebenfalls zu.
Deshalb unser Tipp: Spülen Sie Ihre Messer vorzugsweise mit der Hand direkt nach Gebrauch. Verwenden Sie einen weichen Schwamm, lauwarmes Wasser und nur wenig mildes Spülmittel. Die Spülmaschine sollten Sie nur im Ausnahmefall einsetzen.
Messer aus Damaststahl dürfen grundsätzlich nur mit der Hand abgespült werden. Darüber hinaus empfehlen die Hersteller regelmäßiges Ölen mit einem lebensmittelechten Öl, beispielsweise Kamelienöl. Es beugt Rost vor.
Messer richtig nachschärfen
Ein Messer ist stumpf? Kein Problem – Schneidwerkzeuge mit glattem Schliff können Sie einfach nachschärfen. In der Fachsprache heißt das „abziehen“. Zum Einsatz kommt ein handelsüblicher Wetzstahl. Dieser ist bei manchen Messersets und Messerblöcken dabei, ansonsten erhalten Sie ihn separat.
Wichtig: Schärfen Sie keine Messer mit Wellenschliff mit einem Wetzstahl – dabei würden die Wellen zerstört. Solche Messer bleiben aber sowieso sehr lange scharf, weil nur die Spitzen belastet werden. Bei allen anderen Exemplaren gilt:
- Setzen Sie das Messer im Winkel von 20 Grad an den Wetzstahl an. Bei japanischen Messern sind 10 bis 15 Grad üblich.
- Ziehen Sie die Klinge gleichmäßig vom Griff bis zur Spitze über den Wetzstahl. Führen Sie das Messer dabei nur leicht über den Stein – bitte nicht fest drücken.
- Normalerweise reicht, es, das Ganze zwischen sechs- und zehnmal zu wiederholen.
- Anschließend wischen Sie die Klinge ab, um feinste Metallpartikel zu entfernen.
Profis ziehen ein Messer regelmäßig ab, teilweise sogar vor jedem Kochen. Im Haushalt muss das nicht unbedingt sein. Es genügt, wenn Sie die Klinge nachschärfen, sobald sie nicht mehr optimal schneidet. Übrigens: Mit einem Schneidebrett aus Holz oder Kunststoff bleiben Messer länger scharf.
Reicht bloßes Abziehen mit einem Wetzstahl nicht mehr aus, lassen Sie die Messer von einem professionellen Messerschleifer bearbeiten. Dieser kann auch stumpfe Messer mit Wellenschliff wieder schärfen.
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