Heizlüfter
Heizlüfter: mobile Heizelemente für angenehme Wärme
Klirrende Temperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit sorgen vor allem in den Wintermonaten für Unbehagen. Eine gute Möglichkeit, kleine Räume in kurzer Zeit zu beheizen, sind Heizlüfter. Lesen Sie hier, für welchen Einsatz sich die kleinen Heizungen eignen und was Sie beim Kauf von Heizlüftern beachten sollten.
Heizlüfter können unter bestimmten Voraussetzungen eine Alternative zur klassischen Heizung sein. Sie werden vor allem dort eingesetzt, wo keine Heizungsanlage vorhanden ist, etwa in Garagen, Werkstätten oder Büroräumen. Viele Menschen nutzen Heizlüfter aber auch zur schnellen Beheizung einzelner Wohnräume.
Sind Heizlüfter Stromfresser?
Heizlüfter verbrauchen im Vergleich zu anderen Heizsystemen viel Energie. Ein Heizlüfter mit einer Leistung von 2.000 W kann, wenn er mehrere Stunden täglich läuft, je nach Strompreis zwischen 5 und 10 EUR Kosten pro Tag verursachen. Auf den Monat gesehen kann hier ein ganz schönes Sümmchen zusammenkommen. Der Heizlüfter sollte daher keine Heizung ersetzen, sondern nur als Zusatzheizung dienen oder für kurze Zeit eingesetzt werden.
Wo können Heizlüfter zum Einsatz kommen?
Der große Vorteil von Heizlüftern ist es, dass sie kleine Räume in kurzer Zeit erwärmen. Deshalb stehen die kompakten Heizgeräte gerne in mehr oder weniger geräumigen Badezimmern: Da Bäder nur kurz genutzt werden, lohnt es sich nicht, die Heizung hier dauerhaft laufen zu lassen. Ein Heizlüfter im Badezimmer sorgt morgens und abends schnell für behagliche Wärme. Außerdem eignen sich die mobilen Heizelemente für folgende Einsatzbereiche:
- Kellerräume
- Hobbyräume
- Bauwagen
- Werkstätten
- Garagen
- Büros in Lagerräumen ohne Heizung
Dürfen Heizlüfter im Badezimmer benutzt werden?
Ja, allerdings nur solche, die vom Hersteller für Feuchträume ausgewiesen sind. Sie erkennen solche Modelle am sogenannten IP-Code, der Auskunft über den Schutz vor äußeren Einflüssen gibt. Dabei steht IP für die englischen Begriffe Ingress Protection. Der IP-Code enthält jeweils zwei Ziffern:
- Die erste Ziffer steht für den Schutzgrad gegen Staub.
- Die zweite zeigt den Schutzgrad gegen Wasser an.