Lacke
Ist der Lack an Ihren Lieblingsmöbeln ab? Möchten Sie Ihrer Einrichtung einen frischen Twist verleihen? Mit Lacken verändern Sie im Handumdrehen den Look von Möbeln, verschönern Heizkörper, Fensterrahmen, Türen sowie Zargen und verwandeln alte Bäder in moderne Wellnesszonen. Welcher Lack eignet sich für welches Projekt – und wie lackieren Sie wie ein Profi? Mehr erfahren
Lacke für Möbel, Türen, Fliesen und mehr
- Warum lackieren?
- Welcher Lack eignet sich für welches Material?
- Das passende Zubehör: Das brauchen Sie zum Lackieren
- Wie lackiere ich richtig?
- Lacke bei POCO online kaufen: Sparen mit Ihrem Einrichtungsdiscounter
Die Oberfläche Ihrer geliebten Kommode ist in die Jahre gekommen, die Heizkörper sind vergilbt, an Türen und Zargen blättert der Lack ab … Früher oder später benötigen Möbel und Einbauten eine Renovierung. Mit den passenden Lacken erledigen Sie diese einfach selbst und lassen Ihre Einrichtung in neuem Glanz erstrahlen. Damit das gelingt, ist die Wahl der Lack-Sorte ebenso entscheidend wie das richtige Handwerkszeug.
Warum lackieren?
Mit Lacken verwandeln Sie ruckzuck Oberflächen, lassen sie in brillanten Farben leuchten, verleihen ihnen ein mattes Finish oder bessern Macken aus. Eine Lackierung lohnt sich in vielen Fällen:
- Mit einer frischen Farbschicht passen Sie vorhandene Möbel an ein neues Einrichtungskonzept an – etwa von einem dezenten, modernen Look zu kunterbunter Kreativität.
- Abgenutzte Oberflächen sehen dank Lackierung wieder wie neu aus.
- Im Außenbereich schützen Lacke z. B. Möbel und Balkongeländer vor der Witterung.
- Küchen- und Badfliesen im Retro-Look lassen sich mit speziellen Fliesenlacken aufhübschen.
Möbel neu zu kaufen und Fliesen auszutauschen, ist kostspielig und aufwendig. Ein Do-it-yourself-Projekt mit passenden Lacken hingegen schont Ihre Geldbörse und macht Freude. Und: Sie können Ihren kreativen Ideen freien Lauf lassen, mit Farben und Texturen experimentieren.
Welcher Lack eignet sich für welches Material?
Auf den Untergrund kommt es an: Eine Lackierung eignet sich für zahlreiche Oberflächen – vorausgesetzt, Sie greifen zur jeweils passenden Lack-Sorte. Generell unterscheiden sich Lacke hinsichtlich der verwendeten Materialbasis und Bindemittel.
- Acryl- und wasserbasierte Lacke riechen kaum, trocknen schnell und sind UV-beständig. Das macht sie für Innen- und Außenbereiche zu einer interessanten Wahl.
- Kunstharzlacke basieren auf Lösungsmitteln, was Sie unter anderem am Geruch bemerken. Die Varianten punkten durch ihre Kratzfestigkeit vor allem auf stark beanspruchten Oberflächen. Sie trocknen vergleichsweise langsam, sodass sich Patzer gut ausbessern lassen.
- Epoxidharzlacke widerstehen sogar Öl und Benzin, sind kratz- und abriebfest. Besonders verbreitet sind sie für Bodenlackierungen.
- Metalllacke bieten Rost- und Korrosionsschutz in Innen- und Außenbereichen, sind schlag- und kratzfest. Tipp: Tragen Sie vor dem Metalllack eine spezielle Grundierung auf. So verlängern Sie die Haltbarkeit.
- Holzlack schützt vor der Witterung, Kratzern und Verschmutzungen. Er bildet zudem eine elastische Schicht, sodass das Material Spiel hat.
Tipp: Für Zäune, Hütten oder Gartenmöbel gibt es wetterfeste Lacke. Sie halten selbst lang anhaltender Feuchtigkeit, Kälte und UV-Strahlung stand.
Verschiedene Lack-Varianten im Überblick
Ob wasserbasierter Acryllack für Möbel oder extrastrapazierfähiger Metalllack: Sie wählen aus verschiedenen Farben und Texturen:
- Buntlacke auf Wasser-, Acryl- und Kunstharzbasis erhalten Sie in zarten Pastelltönen und kräftigen Farben sowie in Glanz- und matter Optik.
- Weißlacke kommen bevorzugt auf Fliesen, Böden und Heizkörpern zum Einsatz. Verfügbar sind seidenmatte und glänzende Varianten.
- Klarlacke nutzen Sie zum Versiegeln und verleihen Oberflächen eine frische Optik.
Schließlich entscheiden Sie sich zwischen Varianten, die Sie klassisch mit dem Pinsel auftragen, und einem Spraylack. Lack aus der Sprühdose empfiehlt sich vor allem für kleinere Flächen und Ausbesserungsarbeiten.
Lack oder Lasur?
Spezieller Holzlack oder besser Lasur? Wenn es um die Renovierung von Holzoberflächen geht, haben Sie die Wahl. Für welche Option Sie sich entscheiden, hängt vom gewünschten Effekt ab.
Anders als eine Lasur bleibt Lack auf der Oberfläche, schützt diese vor Feuchtigkeit und Abrieb. Farblacke bilden zudem eine blickdichte Schicht. Eine Lasur zieht hingegen in das Material ein und bleibt lichtdurchlässig. So sind Strukturen und Holzmaserungen nach wie vor zu erkennen.
Das passende Zubehör: Das brauchen Sie zum Lackieren
Mit durchdachter Vorbereitung lackieren Sie wie ein Profi. Diese Utensilien tragen dazu bei:
- Schleifpapier zum Anrauen der Oberflächen
- Spezielle Lackrollen und Pinsel
- Grundierung für längere Haltbarkeit
- Farbwanne
- Malervlies oder Abdeckfolie zum Schutz Ihrer Untergründe
Wichtig: Lackieren Sie im Freien oder lüften Sie den Arbeitsraum gut durch. Handschuhe und Schutzkleidung bewahren vor Farbspritzern.
Wie lackiere ich richtig?
Ob Sie Möbeln ein neues Gesicht verleihen oder Fliesen verzieren – darauf ist beim Lackieren zu achten:
- Der Untergrund sollte fettfrei, trocken und eben sein. Oftmals empfiehlt es sich, die Oberfläche sanft anzuschleifen.
- Tragen Sie im zweiten Schritt eine Grundierung auf.
- Rühren Sie den Lack vor der Anwendung gründlich durch.
- Rollen Sie den Lack in einer Richtung auf und verteilen Sie ihn anschließend diagonal bis in die Ecken.
- Streichen Sie Farbreste ab, sodass sich keine Blasen oder Farbnasen bilden.
- Für eine optimale Deckung empfehlen sich mindestens zwei Anstriche.
Wichtig: Lassen Sie die einzelnen Schichten stets gründlich trocknen.
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