Matratzenauflagen
Matratzenauflagen & Topper – praktisches Bettzubehör
Sie möchten das Liegegefühl Ihrer Matratze verbessern oder diese vor Verschmutzung schützen? Topper und Matratzenauflagen machen es möglich. Das nützliche Bettzubehör gibt es in den verschiedensten Ausführungen – von der einfachen Hygiene-Auflage bis zum Viskotopper für extra Schlafkomfort.
Inhaltsverzeichnis
- Was ist eine Matratzenauflage?
- Was ist ein Matratzentopper?
- Arten von Matratzentoppern
- Verschiedene Härtegrade bei Toppern
- Matratzenauflage oder Topper: Was ist besser?
- Welche Matratzenauflage ist die beste – oder welcher Topper?
- In welchen Maßen gibt es Matratzenauflagen?
- Wie werden Matratzenauflagen befestigt?
- Wie kann ich Matratzenauflagen reinigen?
- Matratzenauflagen günstig bei POCO kaufen
Was ist eine Matratzenauflage?
Matratzenauflage ist ein Oberbegriff, der „normale“ Auflagen ebenso wie sogenannte Topper umfasst. Was ist der Unterschied zwischen den beiden Varianten? Herkömmliche Matratzenauflagen gibt es deutlich länger als Topper auf dem deutschen Markt. Sie dienen vor allem dem Schutz der Matratze vor Schmutz und Flecken. Zudem verringern sie die Reibung und damit den Verschleiß der Oberfläche. Weil klassische Matratzenauflagen relativ dünn sind, verändern sie das Liegegefühl kaum.
Was ist ein Matratzentopper?
Ein Topper ist eine besondere Form der Matratzenauflage. Der Unterschied zeigt sich schon optisch: Er ist deutlich dicker. Zwar bietet er ebenfalls einen zusätzlichen Schutz für die Matratze. Der Hauptgrund für die Anschaffung eines Toppers ist aber häufig ein anderer: Mit diesem Zubehör lässt sich das Liegegefühl der Matratze nach Wunsch verändern und der Komfort erhöhen.
Matratzentopper wurden unter anderem durch den Trend zu Boxspringbetten zunehmend populär. Zu diesen imposanten Schlafgelegenheiten, die ursprünglich aus den USA stammen, gehört traditionell ein passender Topper. Diese Art der Matratzenauflage lässt sich aber ebenso gut mit anderen Arten von Betten verwenden.
Arten von Matratzentoppern
Die modernen Matratzenauflagen gibt es in vielfältigen Ausführungen. Auf diese Weise lässt sich das Liegegefühl an die persönlichen Bedürfnisse anpassen. Maßgeblich ist vor allem das Füllmaterial:
- Komfortschaum: Er ist auch als Standardschaum bekannt und stellt die billigste Variante dar. Allerdings ist er weniger punktelastisch und dauerhaft als andere Ausführungen. Er kommt vor allem infrage, um eine zu harte Matratze etwas weicher zu machen. Darüber hinaus erhöht er den Komfort nicht wesentlich.
- Kaltschaum: Dieser hochwertige und atmungsaktive Schaumstoff ist hochgradig punktelastisch. Dadurch passt er sich dem Körper hervorragend an und unterstützt ihn exzellent. Eingedrückte Stellen gehen aufgrund der hohen Sprungkraft des Materials sofort zurück. Somit eignet er sich auch prima für unruhige Schläfer. Das Raumgewicht ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal: Je höher es ist, desto höher sind die Dichte und die mögliche Lebensdauer.
- Latex: Dieser Schaumstoff ähnelt Kaltschaum, wird jedoch meist aus natürlichem Kautschuk gewonnen. Er verfügt wie Kaltschaum über eine exzellente Punktelastizität. Üblicherweise ist er perforiert, um die Regulation der Temperatur zu verbessern. Das Material selbst fühlt sich meist etwas wärmer an als Kaltschaum.
- Viskoschaum: Diese Variante wird unter dem Einfluss der Körperwärme weich und anpassungsfähig. Dadurch schmiegt sich Viskoschaum den Körperkonturen perfekt an und sorgt für eine sehr gute Druckentlastung. Für unruhige Schläfer eignet sich Viskoschaum jedoch weniger, da er einige Zeit benötigt, um die neue Form anzunehmen. Auch in kalten Schlafzimmern ist der Einsatz weniger empfehlenswert. Dort dauert es relativ lange, bis der Körper das Material aufwärmt.
- Gelschaum: Dieser fortschrittliche Spezialschaum verbindet die Eigenschaften von Viskoschaum und Kaltschaum. Anders als Viskoschaum reagiert Gelschaum überwiegend auf Druck und nicht so sehr auf Körperwärme. Dadurch passt er sich deutlich schneller an, wenn Sie im Schlaf die Position wechseln.
Übrigens: Lassen Sie sich vom Begriff „Kaltschaum“ nicht verwirren. Er fühlt sich nicht kalt an – sondern heißt so, weil er kalt aufgeschäumt wird.
Verschiedene Härtegrade bei Toppern
Wie Matratzen gibt es auch Topper in verschiedenen Härtegraden, die auf das jeweilige Körpergewicht abgestimmt sind. Allerdings sind nicht immer die üblichen Kürzel wie „H2“ oder „H3“ angegeben, sondern direkt das maximale Körpergewicht. Es ist jedoch ohnehin besser, sich nach den konkreten Gewichtsangaben zu richten. Denn die Härtegrad-Kürzel sind nicht genormt. Deshalb gibt es kleine Unterschiede zwischen verschiedenen Herstellern.
Matratzentopper mit Zoneneinteilung
Wie Matratzen gibt es auch Topper mit verschiedenen Zonen – normalerweise eine ungerade Anzahl wie fünf oder sieben Stück. Die Zonen weisen verschiedene Festigkeiten auf. Vor allem bei Seitenschläfern erweist sich das als Vorteil: Schultern und Hüfte können stärker einsinken. Das sorgt für eine natürliche, entspannte Haltung und entlastet den Körper.
Dass Topper fast immer eine ungerade Anzahl an Zonen besitzen, hat einen guten Grund. Diese lassen sich symmetrisch anordnen, sodass es keine Rolle spielt, wo sich Kopf und Füße befinden. Dadurch können Sie die Matratze oder Matratzenauflage nicht falsch herum legen. Zum anderen lässt sich beides bei Bedarf problemlos um 180 Grad drehen, um ungleichmäßiger Abnutzung vorzubeugen.
Auflagen für Sommer und Winter
Vor allem Bewohner von Dachgeschossen kennen das: Im Sommer wird es oft extrem warm, während sie im Winter im Bett frösteln. Ein Matratzentopper kann hier eine Lösung bieten:
- Sie haben eine Federkernmatratze, die sich aufgrund der starken Durchlüftung im Winter etwas kühl anfühlt? Ein Topper aus geschäumtem Material spendet Wärme. Infrage kommen vor allem Kaltschaum sowie Viskoschaum. Latex ist meist perforiert, sodass die Luft hindurchströmt.
- Die zweite Möglichkeit: Sie wählen eine Matratzenauflage beziehungsweise einen Topper mit einer Sommer- und einer Winterseite. Bei solchen Ausführungen besteht die Sommerseite aus einem kühlenden Gewebe und die Winterseite beispielsweise aus samtiger, wärmender Mikrofaser.
Darüber hinaus spielen Bettdecke und Bettwäsche eine große Rolle. Während im Sommer leichte, glatte Baumwollstoffe angenehm sind, sorgt im Winter etwa flauschige Biber-Bettwäsche für kuschelige Wärme.
Matratzenauflage oder Topper: Was ist besser?
Ob eine klassische, dünne Matratzenauflage oder ein Topper besser ist, hängt von persönlichen Bedürfnissen ab. Entscheidend bei der Auswahl ist die Frage: Sind Sie mit dem Liegegefühl Ihrer Matratze aktuell vollkommen zufrieden? Falls ja, dann bieten sich klassische Matratzenauflagen an, die rein als Schutz dienen. Falls nein, ist ein Topper eine Überlegung wert. Mit dieser modernen Form passen Sie den Komfort an Ihre Wünsche an.
Welche Matratzenauflage ist die beste – oder welcher Topper?
Bei der großen Auswahl an Matratzenauflagen und Toppern ist es nicht leicht, den Überblick zu behalten. Sie suchen ein Modell, das perfekt zu Ihnen passt? Wir haben Tipps für verschiedene Ansprüche parat.
Für höheren Schlafkomfort
Mit einem Topper lässt sich der Liegekomfort Ihrer Matratze gezielt verändern. Wie er sich anfühlt, hängt vor allem von der Füllung ab. Beachten Sie dazu unsere Tipps im vorhergehenden Abschnitt „Was ist ein Matratzentopper?“ Grundsätzlich gilt: Der Topper sollte qualitativ zur Matratze passen, um den Komfort nicht zu beeinträchtigen. Andernfalls kann er den Liegekomfort sogar verschlechtern.
Bei starkem Schwitzen
Für Schläfer, die stark schwitzen, ist ein hygienisches und zugleich atmungsaktives Material zu empfehlen. Hier bietet sich beispielsweise ein Kaltschaumtopper oder ein Latextopper an. Geht es nur darum, die Matratze vor Schweiß zu schützen, eignen sich einfache Matratzenauflagen aus Baumwolle. Jedoch sollte es keine spezielle Nässeschutz-Auflage sein, da diese aufgrund der wasserdichten Rückseite nicht besonders atmungsaktiv ist.
Falls Sie eine Federkernmatratze besitzen, empfiehlt sich bei starkem Schwitzen ein eher dünner Topper. Der Grund: Federkernmatratzen sind von Haus aus hervorragend durchlüftet – denn das Innere ist zu großen Teilen hohl. Eine zu dicke Auflage mit entsprechend geringerer Atmungsaktivität schwächt diese Stärke des Federkerns eher.
Für Hausstaub-Allergiker
Ob einfache Matratzenauflage oder Topper – Waschbarkeit ist das A und O. Bei einem Topper muss sich aus diesem Grund der Bezug abnehmen lassen. Außerdem ist eine erlaubte Waschtemperatur von 60 Grad Celsius erforderlich, um die nervigen Hausstaubmilben abzutöten.
Zusätzlicher Tipp: Neben der Matratze stellen ebenso Kopfkissen und Bettdecke mögliche Brutstätten für Milben dar. Achten Sie darauf, dass auch diese bei 60 Grad waschbar sind.
Bei Rückenschmerzen
Für eine Entlastung der Wirbelsäule sorgen Materialien mit hoher Punktelastizität. Diese Voraussetzung bringen Kaltschaum, Latex, Viskoschaum und Gelschaum mit. Dabei steigt mit der Dicke der Auflage tendenziell deren Anpassungsfähigkeit.
Für zusätzlichen Komfort sorgt eine Einteilung in verschiedene Liegezonen. Hüfte und Schulterbereich liegen bei solchen Varianten weicher und können tiefer einsinken. Das sorgt für eine natürliche, entspannte Position der Wirbelsäule – vor allem in Seitenlage. Idealerweise verfügt die Matratze über eine dazu passende Einteilung mit derselben Zonenanzahl.
Darüber hinaus ist es wichtig, den Härtegrad von Matratze und Topper auf das Körpergewicht abzustimmen. Eine zu harte Schlafunterlage ist ebenso problematisch wie eine zu weiche. Bei einer zu weichen Matratze hängt die Wirbelsäule durch. Eine zu harte Unterlage zwingt sie in eine unnatürliche Form. Darüber hinaus belastet eine zu harte Matratze den Schulterbereich bei Seitenschläfern stark.
Als allgemeiner Schutz
Für einen günstigen Schutz vor normaler Verschmutzung sowie vorzeitigem Verschleiß der Oberfläche bieten sich einfache Matratzenschoner aus Baumwolle an. Sie verändern das Liegegefühl praktisch nicht – auch die Atmungsaktivität der Matratze bleibt wie gehabt. Einen echten Nässeschutz bieten solche Modelle jedoch nicht.
Als spezieller Nässeschutz
Für den Schutz der Matratze von Feuchtigkeit gibt es spezielle Nässeschutz-Auflagen. Diese besitzen eine wasserfeste, laminierte Rückseite. Sie besteht in der Regel aus Polyurethan oder einem anderen Kunststoff. Damit sich die Auflage angenehm anfühlt, besitzt sie eine Vorderseite aus einem hautfreundlichen Textil, beispielsweise Baumwolle oder Tencel.
Viele moderne Nässeschutz-Auflagen sind trotz ihrer Wasserdichtigkeit bis zu einem gewissen Grad durchlässig für feuchte Luft und damit atmungsaktiv. Beachten Sie jedoch, dass die Atmungsaktivität trotzdem deutlich geringer ausfällt als bei Modellen ohne laminierte Rückseite.
In welchen Maßen gibt es Matratzenauflagen?
Matratzenauflagen und Topper werden in allen Standardmaßen produziert. Die Bandbreite reicht von 80 x 200 cm bis zu 200 x 220 cm für Betten für Erwachsene. Außerdem gibt es Ausführungen für Kinderbetten, beispielsweise mit 70 x 140 cm.
Möchten Sie einen Topper mit zwei Matratzen kombinieren? In diesem Fall kommt normalerweise eine einzige Matratzenauflage zum Einsatz, etwa ein Modell mit 180 x 200 cm für zwei Matratzen mit jeweils 90 x 200 cm. Auf diese Weise verschwindet die störende Mittelritze im Bett.
Wie werden Matratzenauflagen befestigt?
Klassische Matratzenauflagen verfügen meistens über Gummibänder an den Ecken. Diese lassen sich über die Matratze ziehen und beugen einem Verrutschen vor. Da sie extrem elastisch sind, passen sie sich verschieden dicken Matratzen problemlos an.
Dickere, komfortsteigernde Topper weisen ebenfalls manchmal Gummibänder an den Ecken auf. Es gibt jedoch auch Modelle ohne – denn schwerere Ausführungen halten in der Regel schon durch ihr Eigengewicht. Für zusätzlichen Halt sorgt das Spannbetttuch, das über die Matratzenauflage und die Matratze kommt und beide verbindet.
Sollte eine Matratzenauflage oder ein Topper dennoch rutschen, gibt es verschiedene Lösungen:
- Antirutschmatten: Leicht raue Materialien wie Nadelvlies erhöhen die Reibung und fixieren dadurch die Matratzenauflage. Wichtig: Falls Topper oder Matratzenauflage atmungsaktiv sind, sollte die Antirutschmatte dies ebenfalls sein.
- Klettverschlüsse: Wer Übung mit Nadel und Faden hat, kann Klettverschlüsse an der Auflage und an der Matratze anbringen. Dadurch lassen sich die beiden Elemente im Handumdrehen verbinden und wieder voneinander lösen.
- Matratzenhalter: Eigentlich sind diese Gurte dafür gedacht, zwei Matratzen in einem Doppelbett zu verbinden oder eine Matratze mit dem Bettrahmen. Sie lassen sich aber auch verwenden, um eine Matratzenauflage zu fixieren.
- Matratzen mit integriertem Topper: Beide Elemente werden mit einem Reißverschluss verbunden. Diese Lösung ist wohl die sicherste und eleganteste. Allerdings schränkt sie die möglichen Kombinationen von Matratze und Matratzenauflage ein.
Wie kann ich Matratzenauflagen reinigen?
Die Reinigung hängt stark vom genauen Modell ab. Dünne Matratzenauflagen, die der Hygiene dienen, können Sie normalerweise komplett in der Maschine waschen. Achten Sie in diesem Fall auf die zulässige Temperatur. Für Allergiker empfehlen sich Ausführungen, die mindestens 60 Grad vertragen. Erst bei dieser Hitze sterben Hausstaubmilben ab.
Topper mit Schaumfüllungen passen nicht in die Maschine – und dürfen auch nicht hinein. Die übliche Reinigung ist dieselbe wie bei einer Matratze: Saugen Sie sie auf niedriger Stufe mit dem Staubsauger plus Polsterbürste ab. Alternativ können Sie die Oberfläche mit einer weichen Bürste abbürsten.
Manche Topper haben einen abnehmbaren Bezug, der sich für die Maschinenwäsche eignet. Dies ist praktisch, aber hier ist etwas Vorsicht geboten: Achten Sie genau auf die maximale Waschtemperatur, damit der Bezug nicht einläuft. Je nach Ausführung sind zwischen 30 und 60 Grad erlaubt. Danach lassen Sie den Bezug an der Luft trocknen. Ein Trockner ist wegen der Einlaufgefahr nicht zu empfehlen.
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