
Was kommt unter PVC-Boden und unter Click-Vinyl?
Einen PVC-Boden oder Click-Vinyl zu verlegen, ist nicht schwer und kostet nicht die Welt. Bevor Sie sich an die Arbeit machen, muss der Untergrund jedoch einige Bedingungen erfüllen. Hier ist besondere Aufmerksamkeit gefragt, da bei Fehlern möglicherweise der Boden wieder herausgenommen werden muss. Wie Sie für PVC- und Click-Vinyl den Untergrund vorbereiten und wann Sie eine Dampfsperre benötigen, erfahren Sie hier.
Folgende Empfehlungen sind allgemein gehalten. Weil immer wieder neue Produkte auf den Markt kommen, achten Sie unbedingt auf abweichende Vorgaben der Hersteller. Bei bestimmter PVC-Auslegware, etwa mit Vliesrücken, kann beispielsweise eine Dampfsperre erforderlich sein.
Folgende Empfehlungen sind allgemein gehalten. Weil immer wieder neue Produkte auf den Markt kommen, achten Sie unbedingt auf abweichende Vorgaben der Hersteller. Bei bestimmter PVC-Auslegware, etwa mit Vliesrücken, kann beispielsweise eine Dampfsperre erforderlich sein.

Klassisches Vinyl: Was kommt unter einen PVC-Boden?
Wenn von PVC-Boden die Rede ist, ist in der Regel Auslegware aus 100 Prozent PVC gemeint. Diese wird beim Verlegen vollflächig verklebt oder mit Klebeband fixiert. In beiden Fällen ist keine Trittschalldämmung notwendig, da es sich um einen weichen, federnden Belag handelt. Außerdem ist üblicherweise keine Dampfsperre erforderlich, da PVC wasserfest und -dicht ist.
Allerdings gibt es gewisse Voraussetzungen beim Untergrund. Das Wichtigste: Er muss fest, trocken und eben sein. Infrage kommen grundsätzlich Estrich, Beton sowie Fliesen- und Steinböden.
Außerdem muss der Boden folgende Kriterien erfüllen:
Allerdings gibt es gewisse Voraussetzungen beim Untergrund. Das Wichtigste: Er muss fest, trocken und eben sein. Infrage kommen grundsätzlich Estrich, Beton sowie Fliesen- und Steinböden.
Außerdem muss der Boden folgende Kriterien erfüllen:
- Bei Neubauten darf die Restfeuchte von Zementestrich maximal 2,0 CM-Prozent betragen, die von Calciumsulfatestrich maximal 0,5 CM-Prozent. Bei PVC auf einer Fußbodenheizung gelten geringere Werte. Hier sind 1,8 CM-Prozent beziehungsweise 0,3 CM-Prozent erlaubt.
- Die Höhenunterschiede dürfen je laufenden Meter höchstens drei Millimeter übertragen. Schwankungen lassen sich durch Spachteln, Abschleifen oder eine Ausgleichsmasse beseitigen.
- Der Untergrund darf keine Unebenheiten aufweisen. Diese würden sich durch den weichen PVC-Boden durchdrücken. Deshalb ist es ratsam, den Boden sorgfältig abzuschleifen. Fliesenfugen werden mit Fugenspachtel geschlossen.
- Damit der PVC-Kleber haftet, ist bei Estrich in der Regel eine Grundierung notwendig.
Modernes Click-Vinyl: Untergrund und Unterlage
Click-Vinyl ist deutlich fester als PVC-Auslegware. Wie fest, hängt von der Variante ab: Als eher dünnes Vollvinyl ist es relativ elastisch. Ausführungen mit Trägerplatte weisen eine größere Stärke auf und sind vergleichsweise starr. Sie ähneln im Aufbau Laminat.
Unabhängig von der Ausführung brauchen Sie in jedem Fall eine Trittschalldämmung, wenn Sie Click-Vinyl verlegen. Diese entkoppelt das Click-Vinyl vom Untergrund.
Unabhängig von der Ausführung brauchen Sie in jedem Fall eine Trittschalldämmung, wenn Sie Click-Vinyl verlegen. Diese entkoppelt das Click-Vinyl vom Untergrund.
Welche Trittschalldämmung für das Click-Vinyl?
Normale Laminat- und Parkettunterlagen eignen sich für Planken aus Vollvinyl nicht. Diesen fehlt die notwendige Druckstabilität für die flexiblen Dielen. Was kommt also unter Click-Vinyl? Hier ist eine spezielle Click-Vinyl-Unterlage erforderlich. Bei Varianten mit HDF-Trägerplatte kommt meist auch eine Laminat-Unterlage infrage. Manchmal verfügen diese Ausführungen bereits über eine Trittschalldämmung auf der Rückseite. Achten Sie auf die Vorgaben des Herstellers.
Sie möchten Dielen mit Trägerplatte auf einem mineralischen Untergrund oder auf Fliesen verlegen? Dann ist für das Click-Vinyl eine Dampfsperre notwendig. Sie besteht aus einer dünnen PE-Folie und schirmt das Trägermaterial vor aufsteigender Feuchtigkeit ab.
Sie möchten Dielen mit Trägerplatte auf einem mineralischen Untergrund oder auf Fliesen verlegen? Dann ist für das Click-Vinyl eine Dampfsperre notwendig. Sie besteht aus einer dünnen PE-Folie und schirmt das Trägermaterial vor aufsteigender Feuchtigkeit ab.
Weitere Anforderungen an den Klick-Vinyl-Untergrund
Click-Vinyl überbrückt Fugen bis zu einer gewissen Größe. Faustregel bei Vollvinyl: Eine Breite von bis zu vier Millimetern und eine Tiefe von bis zu drei Millimetern ist akzeptabel. Bei breiteren und größeren Fugen ist Spachteln ratsam.
Ansonsten sind die Anforderungen an den Click-Vinyl-Untergrund dieselben wie beim PVC-Boden. Er muss fest, trocken und eben sein. Erlaubt sind nur eine minimale Restfeuchte – siehe Werte oben – und Höhenunterschiede von höchstens drei Millimetern pro laufenden Meter.
Bei der Verlegung von Click-Vinyl auf Holzböden gehen die Einschätzungen auseinander. Während einige Hersteller ihre Produkte dafür empfehlen, raten andere davon ab. In jedem Fall ist wichtig, dass der neue Bodenbelag keine Feuchtigkeit im Holz einschließt.
Ansonsten sind die Anforderungen an den Click-Vinyl-Untergrund dieselben wie beim PVC-Boden. Er muss fest, trocken und eben sein. Erlaubt sind nur eine minimale Restfeuchte – siehe Werte oben – und Höhenunterschiede von höchstens drei Millimetern pro laufenden Meter.
Bei der Verlegung von Click-Vinyl auf Holzböden gehen die Einschätzungen auseinander. Während einige Hersteller ihre Produkte dafür empfehlen, raten andere davon ab. In jedem Fall ist wichtig, dass der neue Bodenbelag keine Feuchtigkeit im Holz einschließt.