
Tipps: Energiesparen vom Fernseher bis zur Beleuchtung
Viele Menschen denken beim Energiesparen im Haushalt zuerst an Großgeräte wie die Waschmaschine. Es gibt aber noch weitere Möglichkeiten – etwa bei der Unterhaltungselektronik im Wohnzimmer und der Beleuchtung. Sie suchen nach Tipps zum Energiesparen bei Fernseher, Receiver und Co? Dann sind Sie hier richtig. Außerdem erfahren Sie, wie viel Energie der Stand-by-Modus benötigt und wie viel Strom Sie mit LEDs sparen.
Inhaltsverzeichnis
1) Energiesparende Fernseher: Wie viel verbraucht ein Gerät?
2) Energiesparen beim Fernseher durch automatische Abschaltung
3) Energiesparen vs. Ruhezustand: Stromfresser Stand-by-Modus
4) Energiesparen mit LED-Lampen: Was bringt die Umrüstung?
5) Intelligentes Energiesparen mit einer Smarthome-Steuerung
2) Energiesparen beim Fernseher durch automatische Abschaltung
3) Energiesparen vs. Ruhezustand: Stromfresser Stand-by-Modus
4) Energiesparen mit LED-Lampen: Was bringt die Umrüstung?
5) Intelligentes Energiesparen mit einer Smarthome-Steuerung
Energiesparende Fernseher: Wie viel verbraucht ein Gerät?
Heutige Fernseher sind im Vergleich zu ihrer Größe relativ sparsam. Wichtig, falls Sie ein neues Gerät kaufen: Die Energieeffizienzklassen von A bis G eignen sich nur, um Geräte gleicher Größe direkt zu vergleichen.
Sie sind an den tatsächlichen Stromkosten interessiert? Dann werfen Sie einen Blick auf den Stromverbrauch in Kilowattstunden pro 1.000 Betriebsstunden. Diese Angabe finden Sie in der Produktbeschreibung oder auf dem Energielabel. Damit können Sie auch den Stromverbrauch bei einer bestimmten Nutzungsdauer ausrechnen. Das geht ganz einfach – denn die Kilowattstunden pro 1.000 Stunden entsprechen zugleich der Leistungsaufnahme des Geräts in Watt.
Beispiel: Nehmen wir an, ein aktueller, energiesparender Fernseher mit 146 Zentimetern Diagonale verbraucht in 1.000 Stunden Betrieb 90 Kilowattstunden Strom. Das Gerät hat also eine Leistungsaufnahme von 90 Watt. Sie nutzen das Gerät pro Tag durchschnittlich zwei Stunden an den 365 Tagen des Jahres. Somit ergeben sich:
Wie bei vielen anderen Geräten gibt es seit Frühjahr 2021 für TV-Geräte neue EU-Energielabel. Die Klassen A+ und höher fallen weg. Stattdessen reicht die Skala nur noch von A bis G. Damit verbunden ist eine neue Einstufung. Dadurch befinden sich plötzlich große Fernseher, die vor Kurzem noch Energieeffizienzklasse B oder C hatten, häufig in der Klasse G. Am tatsächlichen Verbrauch ändert sich dadurch jedoch nichts.
Sie sind an den tatsächlichen Stromkosten interessiert? Dann werfen Sie einen Blick auf den Stromverbrauch in Kilowattstunden pro 1.000 Betriebsstunden. Diese Angabe finden Sie in der Produktbeschreibung oder auf dem Energielabel. Damit können Sie auch den Stromverbrauch bei einer bestimmten Nutzungsdauer ausrechnen. Das geht ganz einfach – denn die Kilowattstunden pro 1.000 Stunden entsprechen zugleich der Leistungsaufnahme des Geräts in Watt.
Beispiel: Nehmen wir an, ein aktueller, energiesparender Fernseher mit 146 Zentimetern Diagonale verbraucht in 1.000 Stunden Betrieb 90 Kilowattstunden Strom. Das Gerät hat also eine Leistungsaufnahme von 90 Watt. Sie nutzen das Gerät pro Tag durchschnittlich zwei Stunden an den 365 Tagen des Jahres. Somit ergeben sich:
- 90 Watt x 2 Stunden x 365 = 65.700 Wattstunden = 65,7 Kilowattstunden
Wie bei vielen anderen Geräten gibt es seit Frühjahr 2021 für TV-Geräte neue EU-Energielabel. Die Klassen A+ und höher fallen weg. Stattdessen reicht die Skala nur noch von A bis G. Damit verbunden ist eine neue Einstufung. Dadurch befinden sich plötzlich große Fernseher, die vor Kurzem noch Energieeffizienzklasse B oder C hatten, häufig in der Klasse G. Am tatsächlichen Verbrauch ändert sich dadurch jedoch nichts.
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Energiesparen beim Fernseher durch automatische Abschaltung
Sie sehen gerne spätabends einen Film an – und schlafen ab und zu vor dem TV ein? Selbst ein energiesparender Fernseher verbraucht in diesem Fall unnötig Energie. Zum Glück halten viele moderne Modelle eine Funktion dagegen bereit: einen Timer, der das TV-Gerät nach einer gewissen Zeit automatisch deaktiviert. Hier empfiehlt sich ein Blick in die Bedienungsanleitung.
Und wie sieht es mit dem Stromverbrauch von Computer und Monitor aus? Die Antwort finden Sie in unserem Ratgeber zum Energiesparen im Homeoffice.
Und wie sieht es mit dem Stromverbrauch von Computer und Monitor aus? Die Antwort finden Sie in unserem Ratgeber zum Energiesparen im Homeoffice.
Energiesparen vs. Ruhezustand: Stromfresser Stand-by-Modus
Er ist praktisch und umstritten: Der Stand-by- oder Bereitschafts-Modus sorgt bei modernen Fernsehern, Receivern und anderen Geräten für kurze Einschaltzeiten. Allerdings brauchen sie in diesem Ruhezustand ständig Strom, da sie nicht komplett aus sind.
Bei ganz neuen Fernsehern und Co liegt der Stromverbrauch im Stand-by-Modus manchmal sehr niedrig, teilweise unter einem Watt. Dann fällt er tatsächlich kaum ins Gewicht. Bei etwas älteren TVs und Elektrogeräten kann er jedoch auch 10 Watt und mehr betragen. Ist ein Gerät zum Beispiel jeden Tag 22 Stunden im Stand-by-Modus, laufen in einem Jahr Kosten von über 30 Euro auf. Möchten Sie Energie sparen, ist der Ruhezustand also tabu.
Schalten Sie die Unterhaltungselektronik stattdessen ganz aus – viele Geräte verfügen noch über einen zusätzlichen Kippschalter. Sie haben eine komplette Heimkino- oder Hi-Fi-Anlage? In diesem Fall geht das Energiesparen bei den Elektrogeräten am einfachsten mit einer Steckdosenleiste mit Schalter.
Bei ganz neuen Fernsehern und Co liegt der Stromverbrauch im Stand-by-Modus manchmal sehr niedrig, teilweise unter einem Watt. Dann fällt er tatsächlich kaum ins Gewicht. Bei etwas älteren TVs und Elektrogeräten kann er jedoch auch 10 Watt und mehr betragen. Ist ein Gerät zum Beispiel jeden Tag 22 Stunden im Stand-by-Modus, laufen in einem Jahr Kosten von über 30 Euro auf. Möchten Sie Energie sparen, ist der Ruhezustand also tabu.
Schalten Sie die Unterhaltungselektronik stattdessen ganz aus – viele Geräte verfügen noch über einen zusätzlichen Kippschalter. Sie haben eine komplette Heimkino- oder Hi-Fi-Anlage? In diesem Fall geht das Energiesparen bei den Elektrogeräten am einfachsten mit einer Steckdosenleiste mit Schalter.
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Energiesparen mit LED-Lampen: Was bringt die Umrüstung?
Ein großes Potenzial zum Energiesparen gibt es bei der Beleuchtung. Glühbirnen sind quasi ausgestorben. Häufig befinden sich aber noch Halogenlampen im Wohnzimmer, teilweise auch mit den klassischen Schraubfassungen E27 und E24. Der Nachteil von Halogenlampen ist der enorme Energieverbrauch. Möchten Sie Energie sparen, ist das Licht also eine wichtige Stellschraube:
- Eine Halogenlampe mit beispielsweise 50 Watt lässt sich durch eine LED mit 7 Watt oder weniger ersetzen. Dadurch reduziert sich der Verbrauch um 86 Prozent. Je nach Modell und Anbieter sind moderne LEDs, insbesondere LED-Strahler, sogar noch sparsamer.
- Und wie sieht es beim Duell von Energiespar- und LED-Lampen aus? Auch hier haben LEDs die Nase vorn. Denn die veralteten Energiesparlampen tragen ihren Namen inzwischen zu Unrecht. Wenn Sie diese durch LEDs ersetzen, sparen Sie etwa 50 Prozent Stromkosten: Eine Energiesparlampe mit 7 Watt ist ungefähr halb so hell wie eine LED mit der gleichen Leistung.

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Intelligentes Energiesparen mit einer Smarthome-Steuerung
Sie setzen gerne auf die modernste Technik und möchten damit Energie sparen und weniger Strom verbrauchen? Eine Smarthome-Steuerung macht es möglich.
Infrage kommen als Basis beispielsweise die Echo-Lautsprecher von Amazon beziehungsweise Alexa: Mit diesen lassen sich zahlreiche Alexa-kompatible Geräte von Drittherstellern verbinden. Dazu gehören unter anderem intelligente Steckdosen, um etwa Lampen oder Elektrogeräte auf Zuruf ein- oder auszuschalten. Auf diese Weise lässt sich zum Energiesparen auch die Stand-by-Funktion umgehen. Allerdings kommt im Gegenzug der Stromverbrauch für das Smarthome-Zubehör dazu.
Ebenfalls interessant sind smarte Heizkörperthermostate, um zum Beispiel die Temperatur zu bestimmten Zeiten abzusenken. Wann das sinnvoll ist? Die Antwort und weitere Spartipps rund ums Heizen finden Sie hier.
Infrage kommen als Basis beispielsweise die Echo-Lautsprecher von Amazon beziehungsweise Alexa: Mit diesen lassen sich zahlreiche Alexa-kompatible Geräte von Drittherstellern verbinden. Dazu gehören unter anderem intelligente Steckdosen, um etwa Lampen oder Elektrogeräte auf Zuruf ein- oder auszuschalten. Auf diese Weise lässt sich zum Energiesparen auch die Stand-by-Funktion umgehen. Allerdings kommt im Gegenzug der Stromverbrauch für das Smarthome-Zubehör dazu.
Ebenfalls interessant sind smarte Heizkörperthermostate, um zum Beispiel die Temperatur zu bestimmten Zeiten abzusenken. Wann das sinnvoll ist? Die Antwort und weitere Spartipps rund ums Heizen finden Sie hier.