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Backen ohne Milch: Ideen & Tipps für laktosefreie Leckereien
Haben Sie Appetit auf pflanzliche Schokoladentorte oder milchfreie Eierkuchen? Wer sich laktosefrei ernährt oder vegan lebt, findet hier genau die richtigen Tipps. Welche alternativen Zutaten beim Backen ohne Milch für einen leckeren Geschmack sorgen, erfahren Sie hier.
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Laktosefrei backen: Wo steckt überall Laktose drin?
Laktose ist der lateinische Begriff für Milchzucker. Es handelt sich also um einen Zucker, der naturgemäß in Kuhmilch vorkommt – sowie in vielen anderen Lebensmitteln, die aus Milch hergestellt sind. In der Küche ist Milch kaum wegzudenken: So macht die proteinhaltige Flüssigkeit den Kuchenteig elastisch und Buttercreme geschmeidig. Durch den Fettgehalt sind Milch und vor allem Sahne auch für den leckeren Geschmack zuständig. Im Hefeteig aktiviert Milch den Gärprozess der Hefe und sorgt mit dafür, dass die Backwaren an Volumen gewinnen.
Wie Sie sehen, sind für laktosefreies Backen so einige raffinierte Ideen gefragt. Denn für die meisten Rezepte brauchen Sie Milch, Quark, Buttermilch, Joghurt, Mascarpone, Ricotta, Frischkäse oder Sahne – das sind alles Zutaten, die Laktose enthalten. Wenn Sie fertige Backmischungen verwenden, schauen Sie lieber noch einmal auf die Inhaltsstoffe. In diesen Produkten stecken häufig Molke- und Milchpulver, die laktosehaltig sind.
Davon ausgenommen ist lediglich Butter, die kaum Laktose enthält. Auch speziell verarbeitete Lebensmittel wie laktosefreier Joghurt sind empfehlenswert für Backfreunde, die Milchprodukte nicht vertragen. Für die vegane Ernährung eignen sich diese Speisen selbstverständlich nicht.
Wie Sie sehen, sind für laktosefreies Backen so einige raffinierte Ideen gefragt. Denn für die meisten Rezepte brauchen Sie Milch, Quark, Buttermilch, Joghurt, Mascarpone, Ricotta, Frischkäse oder Sahne – das sind alles Zutaten, die Laktose enthalten. Wenn Sie fertige Backmischungen verwenden, schauen Sie lieber noch einmal auf die Inhaltsstoffe. In diesen Produkten stecken häufig Molke- und Milchpulver, die laktosehaltig sind.
Davon ausgenommen ist lediglich Butter, die kaum Laktose enthält. Auch speziell verarbeitete Lebensmittel wie laktosefreier Joghurt sind empfehlenswert für Backfreunde, die Milchprodukte nicht vertragen. Für die vegane Ernährung eignen sich diese Speisen selbstverständlich nicht.

Backen ohne Milch: Welche veganen Milchalternativen gibt es?
Wenn Sie auf Milchprodukte verzichten oder laktosefrei backen möchten, gibt es glücklicherweise so einige Alternativen. Pflanzenbasierte Drinks anstelle von Kuhmilch liefern die nötige Flüssigkeit für Teige – manche der Getränke bringen gleich noch Süße mit, andere sind dagegen zuckerfrei. Drink steht hier, da die pflanzlichen Milchalternativen seit einer EU-Gesetzesänderung nicht mehr „Milch“ heißen dürfen. Deswegen nennen die Hersteller zum Beispiel die Hafermilch mittlerweile Haferdrink. Dennoch eignen sich die pflanzlichen Lebensmittel beim Backen wunderbar als Milchersatz.

Neben diesen Pflanzendrinks finden Sie im Handel auch Getränke, die aus mehreren Sorten bestehen – etwa Reis-Mandel-Drinks. Die Vielfalt ist groß und ermöglicht es Ihnen somit, einen pflanzlichen Milchersatz ganz nach Ihrem Geschmack zu verwenden. Falls es Ihnen auf die Nährwerte wie Fett und Kohlenhydrate beim Backen ankommt, schauen Sie auf die Nährwertangaben. Mandeldrinks enthalten beispielsweise nur halb so viele Kalorien wie Reisdrinks.
Tipp: Wenn Sie gerade keinen Pflanzendrink im Haus haben, gibt es einen einfachen Backtipp. Mineralwasser mit Kohlensäure funktioniert zum Beispiel bestens im Rührkuchen, um Milch durch eine laktosefreie, vegane Flüssigkeit zu ersetzen. Das kohlensäurehaltige Getränk macht den Teig gleichzeitig luftig-locker.
Tipp: Wenn Sie gerade keinen Pflanzendrink im Haus haben, gibt es einen einfachen Backtipp. Mineralwasser mit Kohlensäure funktioniert zum Beispiel bestens im Rührkuchen, um Milch durch eine laktosefreie, vegane Flüssigkeit zu ersetzen. Das kohlensäurehaltige Getränk macht den Teig gleichzeitig luftig-locker.
Tipps für laktosefreies Backglück mit veganen Zutaten
Wer laktosefrei backen möchte, hat reichlich Auswahl. Neben pflanzlichem Milchersatz sind gute Alternativen für Quark, Sahne und andere Milchprodukte erhältlich. Vegane Sahne finden Sie sowohl als pflanzliche Schlagsahne als auch als Kochsahne. Schauen Sie daher auf dem Etikett nach, ob sich das Produkt ebenso aufschlagen lässt wie Sahne aus Kuhmilch. Quark auf pflanzlicher Basis besteht häufig aus Soja oder Mandelcreme. Sie können auch Seidentofu verwenden, um dem Kuchenteig eine ähnliche Konsistenz zu verleihen. Butter ersetzen Sie einfach durch rein pflanzliche Margarine oder Pflanzenöl. Rechnen Sie dabei die Mengen um, wenn Sie Zutaten austauschen. Sie benötigen zum Beispiel weniger Öl als Butter im Teig.
Wo Sie nun schon einmal die Basics kennen, haben wir Ihnen hier noch einige Tipps für das Backen ohne Milch zusammengestellt:
Wo Sie nun schon einmal die Basics kennen, haben wir Ihnen hier noch einige Tipps für das Backen ohne Milch zusammengestellt:
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- Beim Backen ohne Milch lässt sich jegliche pflanzliche Milchalternative verwenden. Backprofis schwören jedoch auf bestimmte Produkte, ja nachdem, um welche Speise es sich handelt. Für cremige Rezepte eignen sich Sojadrinks und Kokosmilch aufgrund ihrer Konsistenz am besten. Bei Kastenkuchen oder Muffins erzielen Sie auch mit Getreide- und Nussdrinks einwandfreie Ergebnisse.
- Einige Pflanzendrinks haben pur einen intensiven Eigengeschmack. Wenn Sie die Produkte für laktosefreie Backrezepte verwenden, ist davon im Kuchen aber nichts mehr zu schmecken.
- Vegane Backrezepte sind perfekt auf laktosefreies Backen zugeschnitten, was Zutaten und Mengen anbelangt. Sie können zwar normale Rezepte umwandeln, das erfordert allerdings etwas mehr Erfahrung.
- Für einige Teige brauchen Sie generell keine Milch. Dazu gehört Mürbeteig, mit dem sich beispielsweise Plätzchen, Obstkuchen oder auch Apfelstrudel zaubern lassen.
- Dunkle Schokoladen enthalten mehr Kakao und schmecken weniger süß. Damit sorgen sie beim Backen für einen besonders schokoladigen Geschmack. Viele Rezepte schmecken mit Bitterschokolade umso besser. Je höher der Kakaogehalt, desto weniger Milch steckt im Produkt. Wenn die Schokolade mindestens 60 Prozent Kakao hat, kommt darin keine Milch mehr vor. Diese Sorten sind somit in der Regel laktosefrei und vegan.
Tipp: Lesen Sie hier direkt weiter und erfahren Sie, was es beim glutenfreien Backen zu beachten gibt.