Einfache Lattenroste
accessibility.listing.screenReader.filterbar
Einfache Lattenroste für unterschiedlich große Betten
Inhaltsverzeichnis
2) Welche verschiedenen Lattenroste gibt es?
3) Wie lassen sich einfache Lattenroste individuell anpassen?
4) Worauf muss ich bei Lattenrosten noch achten?
5) Welche Pflege benötigen einfache Lattenroste?
6) Welche Alternativen zu einfachen Lattenrosten gibt es?
7) Welches Zubehör für Lattenroste ist sinnvoll?
8) Wie verbessere ich meinen Schlafkomfort?
9) Einfache Lattenroste, Matratzen und Co für Ihr Schlafzimmer bei POCO
Was zeichnet einfache Lattenroste aus?
Im Vergleich zu den besonders günstigen Rollrosten bieten einfache Lattenroste ein wesentlich besseres Liegegefühl, da die auf dem Rahmen aufliegenden Leisten Ihre Matratze und Ihr Gewicht besser abfedern. Der Begriff „einfach“ bezieht sich darauf, dass diese Modelle keine zusätzlichen Funktionen wie das Anheben von Kopf- und Fußteil oder eine elektrische Steuerung bieten.
Welche verschiedenen Lattenroste gibt es?
Abschnitt überspringen
Zunächst einmal spielt die Größe des Lattenrosts eine wichtige Rolle. Einfache Ausführungen sind in allen gängigen Größen für Einzel- und Doppelbetten erhältlich. Wenn Sie ein neues Bett online kaufen, achten Sie darauf, dass die Maße der einzelnen Bestandteile aufeinander abgestimmt sind. Die wichtigsten Größen im Überblick:
- 90 x 200 cm,
- 100 x 200 cm,
- 120 x 200 cm,
- 140 x 200 cm,
- 160 x 200 cm,
- 180 x 200 cm,
- 200 x 200 cm.
Daneben gibt es heute immer häufiger Betten mit einer Länge von 220 cm. Damit reagieren die Möbelhersteller auf die Tatsache, dass die Menschen in den letzten Jahrzehnten immer größer geworden sind.
Tipps zum Einzelbett
Ist die Größe des Betts eine Platzfrage, sollten Sie ein Funktionsbett mit integrierten Schubladen für mehr Stauraum in Erwägung ziehen. Bei diesen Modellen gehört ein Lattenrost oder Rollrost in der Regel bereits zum Lieferumfang.
Tipps zum Doppelbett
Auf Dauer kann es aber den Schlaf rauben, wenn Sie ständig jede Bewegung des Partners im Bett miterleben. Getrennte Matratzen erlauben dann den besseren Schlaf. Für die Zeit zu zweit können Sie die Besucherritze mit einer sogenannten Liebesbrücke schließen.
Wie lassen sich einfache Lattenroste individuell anpassen?
Auch einfache Lattenroste lassen sich optimal auf die bevorzugte Liegeposition einstellen. Dazu nutzen Sie die Schieber, die bei höherwertigen Modellen auf den mittleren Holzleisten angebracht sind. Am weitesten verbreitet sind O-Schieber, die zwei übereinanderliegende dünne Latten umschließen. Für diese gilt: Je weiter nach innen sie geschoben werden, umso weicher wird die jeweilige Latte. Passen Sie die Schieber folgendermaßen auf Ihre Schlafposition an:
- Für Seitenschläfer sollten die Schieber eine Art O bilden. Im Schulterbereich stehen die Schieber recht eng zusammen, damit die seitlich liegende Schulter tief einsinken kann. Am Oberkörper sind die Leisten dann etwas härter, ehe sie zum Becken hin wieder weicher und nachgiebiger sind.
- Für Rückenschläfer ist ein V ideal: Sie benötigen nur im Beckenbereich etwas weichere Leisten, damit Hüfte und Po an diesen Stellen tiefer in die Matratze sinken.
- Bauchschläfer profitieren von einem möglichst unnachgiebigen Lattenrost, damit sie mit dem Bauch nicht zusätzlich einsinken und mit einem Hohlkreuz schlafen. Lassen Sie die Schieber möglichst am Rand stehen, damit die einzelnen Leisten hart bleiben.
Dazu gilt ganz allgemein für einfache Lattenroste mit O-Schiebern: Leichtere Schläfer sollten eine harte Einstellung wählen und Schwergewichte eine weichere Einstellung. Dies entlastet den Körper.
Wenn Sie bei POCO ein neues Bett mit Lattenrost und Matratze gekauft haben, testen Sie am besten mehrere Einstellungen aus. Erst wenn Sie die perfekte Liegeposition für sich gefunden haben, beziehen Sie das Bett zum ersten Mal.
Worauf muss ich bei Lattenrosten noch achten?
Abschnitt überspringen- Die einzelnen Leisten sollten leicht nach oben gewölbt sein. Dadurch sind sie elastischer und federn besser, wenn Sie im Bett liegen.
- Kleine Halterungen aus Kautschuk oder Gummi stellen die Verbindung zwischen Holzrahmen und Leisten her. Diese verstärken die Federung zusätzlich und bieten damit weit mehr Komfort als Modelle, bei denen die Leisten direkt auf dem Rahmen aufliegen.
- Je mehr Leisten der Lattenrost besitzt, umso individueller passt er sich an die Körperform an.
- Hochwertige Lattenroste sind genau wie Matratzen in mehrere Liegezonen eingeteilt. Die Leisten im Schulter- und Beckenbereich sind etwas nachgiebiger oder sogar tiefer gelegt. Beim Schlafen in Seitenlage können Ihre Schulter und Ihr Beckenknochen noch komfortabler hineinsinken.
- Für einfache Lattenroste gilt ein bestimmtes Maximalgewicht, das in der Produktbeschreibung angegeben ist. Wenn Sie viel Gewicht auf die Waage bringen oder einen einzelnen Lattenrost zu zweit nutzen möchten, prüfen Sie vorher, was der gewünschte Artikel aushält.

Welche Pflege benötigen einfache Lattenroste?
Möchten Sie die Lebensdauer Ihrer Lattenroste verlängern, drehen Sie sie ab und zu seitlich um 180 Grad. Der Kopfteil wird zum Fußteil und umgekehrt. So verhindern Sie, dass bestimmte Leisten stärker belastet werden als andere. Denken Sie daran, dass Sie ebenso die O-Schieber neu anpassen müssen.
Es versteht sich von selbst, dass Ihr Nachwuchs das eigene Kinderbett oder das Elternbett nicht als Trampolin nutzen sollte. Bei zu starker Belastung durch wilde Sprünge können einzelne Leisten im Ernstfall sogar brechen.
Welche Alternativen zu einfachen Lattenrosten gibt es?
Abschnitt überspringen
- Bei verstellbaren Lattenrosten können Sie den Kopf- und Beinteil separat oder zusammen hochklappen. Dies erfolgt manuell ähnlich wie beim Liegestuhl, in dem Sie im Sommer die Sonne genießen. So besteht die Möglichkeit, nach einem langen Arbeitstag eine halbe Stunde die Beine zur Entspannung hochzulegen oder aufrecht sitzend im Bett fernzusehen.
- Noch komfortabler sind elektrisch verstellbare Lattenroste. Diese relativ teuren Modelle sind eine hervorragende Wahl, wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen viel Zeit im Bett verbringen müssen oder sich einfach etwas Luxus gönnen möchten. Mit einem Knopfdruck können Sie Kopf- und Beinteil verstellen und immer wieder Ihre Position ändern.
- In den letzten Jahren sind Boxspringbetten als Alternativlösung zur klassischen Kombination aus Lattenrost und Matratze immer beliebter geworden. Der Lattenrost wird hier durch einen mit Federn gefüllten Kasten – die Box – ersetzt, auf dem eine überdurchschnittlich dicke Matratze und ein Topper aufliegen. Boxspringbetten punkten mit viel Liegekomfort, nehmen aber auch viel Raum ein. Zudem lässt sich der Kasten nicht punktgenau auf individuelle Bedürfnisse einstellen.
Es mag aus Kostengründen reizvoll erscheinen, auf einfache Lattenroste und Bettgestelle zu verzichten und die Matratze auf den Boden zu legen. Als Zwischenlösung für die WG oder das Studentenappartement ist das eine Zeit lang in Ordnung, doch Sie sollten nicht dauerhaft auf einen Lattenrost verzichten. Dafür gibt es zwei gute Gründe:
- Die Matratze allein kann Ihr Gewicht nicht komplett abfedern. Durch die unzureichende Unterstützung können sich schon bald Beschwerden wie Rückenschmerzen bemerkbar machen.
- Liegt die Matratze direkt auf dem Fußboden, kann keine Luft unter ihr zirkulieren. Die Feuchtigkeit, die Sie nachts ausschwitzen, kann nicht aus der Matratze entweichen. Auf Dauer wird sie so zum Magneten für ungebetene Gäste wie Milben und Schimmel.
Welches Zubehör für Lattenroste ist sinnvoll?
Sehr praktisch sind spezielle Auflagen, die Sie zwischen Lattenrost und Matratze legen. Die Auflagen schützen die Unterseite der Matratze vor Abrieb durch die hölzernen Leisten und vor einem Absinken der Matratze zwischen die Leisten. Achten Sie darauf, dass die Auflage atmungsaktiv ist, damit die Matratze Feuchtigkeit nach außen abgeben kann. Sie sind nicht mit Matratzenschonern und Toppern zu verwechseln, die Sie über die Oberseite der Matratze spannen, um diese vor Flecken zu schützen.
Wie verbessere ich meinen Schlafkomfort?
Gestalten Sie ein gesundes Schlafklima: Als ideale Schlaftemperatur gelten etwa 16 bis 18 Grad. Ist es zu warm, kommen Sie leicht ins Schwitzen. Ist es zu kalt, frieren Sie. Lüften Sie abends kurz durch, damit sich die Luftfeuchtigkeit im Raum erhöht. Vielleicht nutzen Sie das Stoßlüften für einige Minuten Yoga oder Meditation am offenen Fenster, damit Ihr Geist zur Ruhe kommt.
Wichtig ist auch, dass die Matratze auslüften kann. Machen Sie morgens nicht gleich nach dem Aufstehen das Bett, sondern lassen Sie die Bettdecke eine Weile zurückgeschlagen am Fußende liegen. Nutzen Sie den leeren Bereich unter dem Bett für Aufbewahrungsboxen, sollten zwischen den Deckeln und dem Lattenrost noch einige Zentimeter Platz bleiben, damit die Luft zirkulieren kann.
Verwenden Sie dezente Farben im Zimmer und setzen Sie Dekoration eher sparsam ein. Unterhaltungselektronik hat im Schlafzimmer nichts zu suchen. Lassen Sie den Blick vor dem Schlafengehen lieber auf einem stimmungsvollen Landschaftsbild ruhen, statt sich einen aufregenden Thriller im TV anzuschauen.