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Gaming-Zimmer: Beleuchtung für atemberaubende Effekte

Alarmstufe Rot! Nicht nur auf der Brücke eines Raumschiffs, auch in einem Gaming-Zimmer ist die Beleuchtung maßgeblich für die Stimmung. Die Farbe Rot ist dabei eine von vielen Möglichkeiten. Jenseits des persönlichen Geschmacks gilt es, die Funktion nicht aus dem Auge zu verlieren. Das richtige Licht setzt den Raum stilvoll in Szene – aber lenkt beim Spielen nicht ab. Wie das klappt, erfahren Sie hier.

Gaming Room: Beleuchtung für verschiedene Zwecke planen

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Ob großes oder kleines Gaming-Zimmer: Generell empfiehlt es sich, mit verschiedenen Arten von Leuchten zu arbeiten, die sich einzeln schalten lassen.
  • Die Basis bildet die Beleuchtung, die während des Spielens aktiv ist. Diese muss nicht allzu hell, dafür umso stimmungsvoller sein. Für einen Gaming Room sind LED-Streifen perfekt: Sie lassen sich überall befestigen und sind sogar mit Farbwechsel erhältlich.
  • Eine kompakte LED-Schreibtischleuchte erweist sich als praktisch, wenn Sie zwischendurch weißes, helles Licht brauchen. Zu einem Sofa für Konsolenspieler passt eine moderne Stehleuchte.
  • Haben Sie Regale und Vitrinen mit Sammelstücken und Gaming Merchandise? Hier bieten sich LED-Einbauleuchten an. Alternativ kommen an der Decke montierte LED-Strahler infrage.
  • Eine helle Allgemeinbeleuchtung erweist sich im Fall des Falles als praktisch. Etwa, um eine neue Grafikkarte einzubauen oder das Zimmer sauber zu machen. Ebenso funktionell wie unauffällig im Gaming Room sind LED-Panels, die sich an die Wand oder Decke schrauben lassen.
Außerdem ist es empfehlenswert, sich im Vorfeld für die Gaming-Zimmer-Beleuchtung ein Farbkonzept zu überlegen. Bei LED-Stripes lassen sich die Farben zwar nach Belieben wechseln, ebenso gibt Strahler es mit dieser Funktion. Doch nicht jede Lichtfarbe harmoniert mit jeder Wand-, Decken- oder Bodenfarbe.Soweit ein erster Überblick – jetzt widmen wir uns den Details.

Gaming-Zimmer mit LEDs: Ideen für einen futuristischen Look

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LED-Streifen sind wie geschaffen für eine geniale Gaming-Zimmer-Beleuchtung. Sie lassen sich flexibel an allen möglichen Stellen platzieren. Darüber hinaus ist die Farbe normalerweise nicht fix, sondern lässt sich auf Knopfdruck verändern. Somit können Sie den Raum je nach Lust, Laune und Spiel mal in rotes, blaues oder violettes Licht tauchen. Sehr edel wirkt das Ganze, wenn Sie im Gaming Room mit LED-Stripes eine indirekte Beleuchtung gestalten: Die Leuchtbänder selbst sind verborgen, Sie sehen nur das von Oberflächen reflektierte Licht. Dieser Effekt lässt sich auf mehrere Arten erreichen:
  • Rücken Sie den Gaming-Tisch ein Stückchen von der Wand weg und kleben Sie entlang der rückseitigen Ränder LED-Streifen auf. Ebenso funktioniert das Ganze bei Monitoren. Auch unter der Vorderkante des Tisches lässt sich ein Lichtband anbringen. Bei wandmontierten Regalen können Sie mit Abstandshaltern arbeiten, sodass dahinter noch Platz für die LED-Stripes bleibt. Der gleiche Trick klappt bei Bilderrahmen.
  • Eine einfache indirekte Beleuchtung der Decke realisieren Sie mit schlichten Zierleisten aus Styropor. Kleben Sie diese so an die Wand, dass ein Zwischenraum zur Decke bleibt. Darin verstecken Sie das Lichtband. Etwas aufwendiger sind sogenannte Lichtvouten – breitere Randstreifen, beispielsweise aus mit Abstand montierten Gipskartonplatten. Dahinter verbergen sich die LED-Stripes. Vorteil: In solche Lichtvouten lassen sich zusätzlich LED-Spots integrieren. In hohen Räumen besteht auch die Möglichkeit, einen größeren Bereich in der Mitte mit Gipskartonplatten abzuhängen.
  • An Wänden können Sie zum Beispiel Paneele aus MDF-Platten mit einem kleinen Wandabstand montieren. Im Zwischenraum finden die LEDs Platz. Auf diese Weise entsteht eine Art leuchtender Rahmen. Sorgfältig montierte MDF-Platten haben den Vorteil, dass sie sehr stabil sind. Somit lassen sich darauf weitere Objekte befestigen – vom Wandregal bis zum TV.
Ein spannender neuer Trend im Gaming-Zimmer sind LED-beleuchtete Wolkendecken. Wie diese funktionieren, erfahren Sie hier. Dort verraten wir Ihnen auch, was bei der Kombination von farbigen Wänden und farbigen LEDs zu beachten ist.

Achtung: Mögliche Reflexionen im Screen berücksichtigen

Vor allem bei Hochglanz-Screens besteht eine gewisse Gefahr, dass sich die Beleuchtung darin spiegelt. Deshalb ist es ratsam, dies schon bei der Planung zu berücksichtigen. Es gilt: Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel. Befinden sich im Gaming Room Lampen hinter, über oder seitlich von den Monitoren, stellt das normalerweise kein Problem dar. Vorsicht ist jedoch im Gaming-Zimmer bei Lichtern geboten, die sich hinter Ihnen befindet. Sie müssen nicht ganz darauf verzichten. Sie sollten aber optional sein und sich abschalten lassen, ohne dass die Atmosphäre darunter leidet.
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Gaming-Zimmer: LED-Licht für gläserne Vitrinen und Regale

Moderne Vitrinen eignen sich perfekt, um begehrte Deko wie Gaming Merchandise aufzubewahren. Manche Vitrinen bringen schon eine eingebaute Beleuchtung mit. Falls nicht, lassen sie sich mit flachen LED-Unterbauspots nachrüsten. Bei offenen Regalen haben Sie die Wahl: Hier können Sie auch mit Unterbauspots arbeiten, die Sie jeweils an der Oberseite der Fächer anbringen. Alternativ kommen Strahler infrage, um die Fächer anzuleuchten. Dazu eignen sich prinzipiell alle herkömmlichen Modelle – es kommt nur auf das Leuchtmittel an: Die häufig verwendeten GU10-Strahler gibt es ebenfalls in farbigen Varianten.
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Gaming Room: LED-Panels für helle Allgemeinbeleuchtung

Manchmal ist es praktisch, den Raum voll auszuleuchten. Beispielsweise, wenn Sie am Equipment basteln - oder beim Staubsaugen. Deshalb ist es ratsam, im Gaming-Zimmer auch eine Deckenlampe mit ausreichender Helligkeit zu installieren. Das heißt: Rechnen Sie mit mindesten 100 Lumen pro Quadratmeter Fläche. Sind Boden, Wand und/oder Decke in dunklen Farben gehalten, darf es deutlich mehr sein. Um solche Werte zu erreichen, sind in einem Gaming-Zimmer LED-Panels ideal. Diese gibt es mit mehreren Tausend Lumen Leistung, sodass oft schon ein einziges Exemplar den kompletten Raum erhellt.

Ebenso können Sie eine Reihe von Spots einsetzen, um für die notwendige Helligkeit zu sorgen. Falls Sie ohnehin welche für die Regale nutzen, montieren Sie einfach ein paar mehr.