Bodenbeläge sind mechanischen Belastungen ausgesetzt, die je nach Ort und Intensität ihrer Nutzung variieren. So steht etwa in gewerblich genutzten Objekten die Funktionalität im Vordergrund, weshalb Beläge hier vor allem strapazierfähig, abriebfest und pflegeleicht sein müssen.
Außenbereiche erfordern rutschhemmende Beläge, die – wie
Holzfliesen und Kunstrasen – Sonne, Regen, Schnee und Frost witterungsbeständig standhalten. In Wohnungen und Häusern hängt die Wahl des Bodenbelags von der jeweiligen Raumnutzung ab.
Folgende Kriterien spielen bei der Auswahl eines Bodenbelags eine wesentliche Rolle:
- bauliche Erfordernisse wie die Wärmeisolierung und der Schallschutz
- sicherheitsrelevante Aspekte wie die Barrierefreiheit, Standsicherheit, Rutschhemmung und der Brandschutz
- gesundheitsbezogene Faktoren wie der Reinigungsaufwand und die Hygiene
- umweltbezogene Gesichtspunkte wie ein schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen
Neben der sichtbaren Oberfläche eines Bodenbelags sind Rückseite und Aufbau einen näheren Blick wert. Letzterer entscheidet über seine Belastbarkeit und gibt über seine Eignung für Feuchträume Aufschluss. Nicht zuletzt bestimmt er die Verlegetechnik.